Wie basische Ernähung bei Stress helfen kann…  

Stress gilt als bedeutende Ursache für eine chronische Übersäuerung und damit für gesundheitliche Probleme aller Art. Der Grund liegt in der hohen und regelmäßigen Ausschüttung der Stresshormone Adrenalin und Kortisol, die in ihrem Übermaß vom Körper nicht mehr abgebaut werden können, wenn wir nicht dafür sorgen. Ich habe mich – quasi zu Forschungszwecken – für 10 Tage in ein Fastenhotel in Schärding/Inn (unbezahlte Werbung) zurückgezogen, um zu verstehen, wie man mit einer guten Mischung von basischer Ernährung, Entspannung und Selfcare, seine Stressbelastung wieder reduzieren kann.

Die Basen-Fastenkur war für mich wie eine Art Reset-Knopf: Sie kombiniert einerseits basische, kalorienarme Ernährung (positiver Nebeneffekt: es sind ein paar Kilos gepurzelt) als auch Entspannung (verschiedene Wickel, Behandlungen, Bäder, Meditation und eine Kräuterwerkstatt) sowie viel Zeit für Sonnenbäder, Ruhen im Garten oder dem Balkon, Spaziergänge oder Ausflüge in schöne Umgebung und herrliche Natur. 

Unser moderner Lebenswandel und die damit verbundene Reizüberflutung, die Menge an Aufgaben und Verpflichtungen lassen uns wenig Zeit fürs Innehalten. Das schlägt sich auch beim Essen nieder. Meist essen wir nur schnell nebenher, vielleicht sogar gleich vor dem Computer, um unsere Arbeit nicht unterbrechen zu müssen oder wir haben uns angewöhnt, das Essen herunterzuschlingen, weil wir schon den nächsten Punkt auf der To Do Liste vor Augen haben und die Zeit drängt. Abgesehen vom zeitlichen Faktor, essen wir meist auch nicht gerade gesund. Zu viel und regelmäßig Brot, Pizza, Pasta, Wurst, Fleisch oder die Schnellgerichte aus den Werkstätten der Lebensmittelindustrie sind auf Dauer ungesund, „sauer“, nähr- und ballaststoffarm. Und weil wir aus dieser Ernährung nicht genug Energie ziehen können, brauchen wir dann am Nachmittag Kaffee und Süßes als Energie-Kick und übersäuern den Körper noch weiter. Die Folge sind verschiedene Symptome, die du mit der Zeit bekommst. Du erkennst eine mögliche Übersäuerung deines Körpers zum Beispiel an Muskelschmerzen und -krämpfen, allgemeinem Unwohlsein, anhaltender Müdigkeit, Infektanfälligkeit, Kopfschmerzen, Sodbrennen, brüchigen Nägeln, vermehrter Schuppenbildung, Haarausfall, Mundgeruch, unreiner Haut und Cellulitis, chronischen Nervenentzündungen oder auch Gelenksschmerzen. 

Eine hauptsächlich basische, Ernährung ist das Um und Auf fürs Wohlbefinden. Aber auch gründlich kauen, sich Zeit nehmen fürs Essen und für sich selbst und viel Wasser und Kräutertee trinken. Das habe ich in hektischen Zeiten oft sträflich vernachlässigt. In diesen 10 Tagen habe ich wieder gelernt achtsam(er) mit meinem Körper und meinem Wohlbefinden umzugehen. Wenn du dich gesünder und basenreicher ernährst, kannst du dir und deinem Organismus helfen, weil du die Übersäuerung linderst oder sogar ausgleichst. Dabei ist es wichtig, auf ein ausgewogenes Verhältnis von säure- und basenbildenden Lebensmitteln zu achten. Am günstigsten ist eine Aufteilung von 80:20. Also 80% deiner Nahrung sollte basisch sein und nur 20% sauer. Denn ganz ohne sauer geht es nämlich nicht. In unserem Körper gibt es Bereiche, die sauer sein müssen (etwa die Verdauungsorgane) und andere (z.B. das Blut) wiederum müssen, um gut funktionieren zu können, basisch sein. Probleme können dann auftreten, wenn das natürliche Gleichgewicht aus den Fugen gerät, indem wir zu viel Stress haben oder zu viele säurebildende Nahrungsmittel und Getränke zu uns nehmen. Das sind im wesentlichen tierisches Eiweiß (Fleisch, Milchprodukte) und Getreide (Nudeln, Brot), Kaffee, Alkohol und Süßes. Ein Wort noch zum Getreide: prinzipiell gilt es als säurebildend, lässt man es aber ankeimen, so wird es basisch. Durch das Ankeimen** steigt die Bioverfügbarkeit, du bleibst länger satt, die Eiweißaufnahme wird optimiert und die Bekömmlichkeit verbessert sich. Zudem erhöht sich der Gehalt an wertvollen Inhaltsstoffen. Bezugsquellen für gekeimtes Getreide bzw. Produkte aus gekeimten Getreide findest du im Internet. 

Beim Basen-Fasten und auch wenn du anfängst dich vermehrt basisch zu ernähren, kommt es anfänglich zu einer „Entgiftung“ von der Übersäuerung und das kann zu Kopfschmerzen, Mattigkeit und Müdigkeit führen. Hier kann es helfen, wenn du

  • Viel Bewegung an der frischen Luft machst und dabei tief atmest.
  • Waldspaziergänge genießt: Wissenschaftler haben herausgefunden, dass schon nach einer Stunde im Wald Blutdruck, Kortisol und Puls sinken.
  • Viel trinkst (Wasser/Kräutertee), denn Wasser ist ein lebenswichtiger Nährstoff: 
    • Es fördert Nährstoffe zu den Zellen und transportiert Abfallstoffe zu den Nieren
    • Über den Blutkreislauf befördert Wasser Hormone und krankheitsbekämpfende Zellen.
    • Ist notwendig für viele chemische Reaktionen in der Verdauung und im Stoffwechsel.
    • Viel Wasser trägt zur Temperaturkontrolle bei
    • Schützt das Gewebe und schmiert die Gelenke.
    • Es sättigt und füllt.
    • Bringt Erleichterung bei Verstopfung – am besten lauwarm auf nüchternen Magen.
  • einen kleinen Löffel Honig langsam im Mund zergehen lässt
  • immer wieder entspannst und dabei bewusst in dich gehst.

Kräuter sind übrigens wesentliche Bestandteile der basischen Ernährung. Sie verleihen jedem Gericht einen intensiven, natürlichen Geschmack und du kannst Salz einsparen. Außerdem kommt noch ihre Heilkraft zum Tragen. Hier ein paar Beispiele:

  • Basilikum: stärkt die Verdauungsorgane, beruhigt die Nerven, lindert Migräne, hilft bei Entzündungen
  • Thymian: besondere Wirkung auf die Atmungsorgane
  • Kerbel: lindert Kopfweh, hilft bei Gedächtnisstörungen
  • Rosmarin: wirkt anregend bei niedrigem Blutdruck

Als Tee genossen können helfen

  • Ringelblume und Melisse: beim Entschlacken
  • Lavendel: hebt die Laune, entspannt
  • Erdbeerblätter: harntreibend, regen Stoffwechsel an, fördern Gewichtsabnahme
  • Frauenmantel: regt die Darmtätigkeit an.
  • Gänseblümchen: gegen Schwindel, Kopfweh
  • Rosenblüten: wirken beruhigend

Basische Ernährung ist ein guter Weg, um den Körper mit wertvollen Lebensmitteln bei der Stress-Reduktion zu unterstützen und somit unverzichtbarer Teil vom Stress-Management. Ich habe mir auf alle Fälle vorgenommen auch nach der Basen-Fastenkur in Schärding darauf zu achten, dass ich mir vermehrt basische Lebensmittel gönne, mir zum Essen bewusst Zeit nehme, gründlich zu kauen und viel Wasser und Tee zu trinken. Außerdem (wieder) regelmäßig(er) Selfcare und Entspannung zu praktizieren. Und das fühlt sich richtig gut an. 

Zum Abschluß noch ein Rezept für ein basisches Frühstück für 2 Personen: 

Porridge mit Beeren und Banane

4 EL gekeimte Haferflocken

150 ml Mandelmilch

2-max. 3 EL TK Beerenmischung

1 TL Ahornsirup

Halbe Banane

Zubereitung

Haferflocken mit Mandelmilch aufkochen und 10 Minuten köcheln lassen. Topf vom Herd nehmen und Beerenmischung dazu und mit Ahornsirup verfeinern. 

Zum Schluss die halbe Banane untermischen und dann servieren. Gegebenenfalls noch kurz wärmen und dann genießen. Mahlzeit.

*Infos zum Fasten, zur basischen Ernährung und das Rezept sind aus dem „Mein Basenfasten-Büchlein“ des Gesundheitshotels Gugerbauer (www.hotel-gugerbauer.at) – unbezahlte Werbung.

** mehr zum Thema findest du hier: Angekeimtes Getreide in Müsli & Co.: Was steckt dahinter? – Keimster

Stress-Monitoring/Mentoring

Stress betrifft uns alle. Wie wir ihn empfinden und erfahren ist jedoch oft sehr unterschiedlich. Manche Menschen sind dermaßen unter Druck, dass sie schon körperliche Auswirkungen bemerken, andere „brauchen“ den regelmäßigen Stress-Kick, weil sie schon eine Adrenalin- und Kortisolsucht entwickelt haben, die ihnen gar nicht bewusst ist.

Erster Schritt beim Stress-Management ist also zuerst mal eine Standortbestimmung: Wo stehst du in Sachen Stress gerade? Gibt es schon körperliche Veränderungen/Erkrankungen? Wie stabil sind deine Lebenssäulen? Was sind deine Stressquellen?

In weiterer Folge erkunden wir (unter Zuhilfenahme der IMX Persönlichkeits- und Potentialanalyse) folgende Fragen: Verhältst du dich authentisch? Gibt es Bereich, wo du dich verstellst/verbiegst? Kennst du deine Motivation(en)? Was treibt dich an? Was sind deine Talente und lebst du dein Potential? Wie steht es um dein aktuelles Mind-Set?

Stress-Management ist etwas sehr Individuelles. Und weil eben jeder Mensch etwas anderes braucht, habe ich mir drei Pakete bzw. Varianten überlegt, wie ich dich bei deinem Stress-Management bestmöglich unterstützen kann. Die Pakete decken (fast) alle Bedürfnisse von gestressten Menschen ab. Sollte für dich aber nicht das Passende dabei sein, können wir sehr gerne etwas für dich „maßschneidern“ – melde dich dazu einfach unverbindlich bei mir: KONTAKT 

Nun aber zu den Paketen:

„Quick and easy“ (1,5 Monate, 3 Termine) bietet dir schnelle Hilfe in akut stressigen Situationen. Wir suchen Auswege und Lösungen. Du lernst Tools und Übungen kennen, damit du gestärkt und resilient aus der Belastung herauskommst.

„Quarter“ (3 Monate, 6 Termine) startet mit einer IMX-Analyse, in der wir Talente, Verhalten, Motivatoren ansehen. Mit dieses Wissen betrachten wir deine Stressquellen und was du tun kannst, um sie zu „entschärfen“ + alltagstaugliche Tools und Übungen.

„Premium“ (9 Monate, 10 Termine) beinhaltet zusätzlich zur IMX-Analyse  auch eine Human Design Kompakt-Auswertung. Zusammen rundet dies das Wissen über dich ab und du lernst, was du tun kannst, um dein Potential zu nutzen, Stressquellen zu „entschärfen“ + erhältst alltagstaugliche Tools und Übungen.

Drei Corona-Erkenntisse

Ich war krank. Corona. Nach 2 Jahren Pandemie hat es mich auch erwischt. Lustig war es nicht. Es war anstrengend. Und trotzdem bin ich auf eine schräge Art dankbar. Ja, das ist es: ich bin dankbar, denn diese Tage haben mich etliches gelehrt und mir drei Erkenntnisse geschenkt und in mein Bewusstsein geschickt:

  1. Mein Körper hält zu mir, er hat mich so tapfer verteidigt, hat gegen das Virus so unermüdlich angekämpft. Über meine verstopfte Nase klage ich nicht, denn ich weiß, dass das ein Teil der Abwehrstrategie ist. Was mich aber am allermeisten berührt hat: ich habe im Lauf meines doch mittlerweile über 50 jährigen Lebens so oft – vielleicht sogar permanent – mit meinem Körper gehadert. Nie war er gut genug für mich (zu dick, Überbeine, fade Haare, graue Haare, nicht schlank genug, usw. ). Zum ersten Mal begreife ich wirklich, welch ein Wunderwerk er ist, wie stolz ich auf ihn sein kann und ich habe vor, es ab jetzt auch zu sein. Ich habe – so verrückt das klingt – eine neue, bessere liebevollere Beziehung zu meinem Körper entwickelt. Ich ehre ihn, als das was er ist: der Tempel meiner Seele. Das mag für viele sehr pathetisch klingen, aber so fühlt es sich für mich grad an. Ich weiß auch, dass jene Menschen, die mit ihrem Körper immer zufrieden waren, nicht verstehen können, was ich meine. Aber diese Botschaft geht an alle raus, die über ihren Körper auch so gedacht haben wie ich. Und ich bin sicher, dass dieser Text jene Personen erreichen wird, die das grad brauchen und lesen müssen. 
  2. die zweite Erkenntnis, die mir meine Erkrankung gebracht: ich kann loslassen und mich hingeben. Das klingt jetzt im Zusammenhang mit einer Krankheit vorerst eigenartig. Was ich damit sagen möchte ist, dass ich im „normalen“ Leben, sehr in irgendwelche Zwänge verwoben war: Das muss DA stehen, und das muss SO aussehen, DAS muss gleich weggeräumt/weggeschmissen werden, etc etc. ein bissl MONK 😉 Ich hab mir selber immer den Druck gemacht, dass „es“ (Wohnung, Leben, Alltagsdinge…) nach einer bestimmten Art und Weise und Routine ablaufen müssen. Dass gewisse Dinge von mir abhängen, damit sie „perfekt“ sind. Nur ich mach es richtig. Tja, nun liege ich seit 4 Tagen fast durchgehend im Bett und kümmere mich nicht um Aufräumen, Wegräumen, Wäsche, Geschirr, oder gar meinen Job. Und in meinem Quarantäne-Zimmer sieht es aus wie Sau 😉 Und es geht auch. Ich überlege mir nicht, dass der Mist ausgeleert gehört, die Küche aufgeräumt oder Ähnliches. Geht mich aktuell nix an. Jetzt ist es Zeit für mich und meine Genesung. Der Rest muss warten oder von der Familie erledigt werden. Es ist das erste Mal, dass ich das SO bewusst wahrnehme. Ich darf auf mich schauen, Verantwortung abgeben, Sachen (rum)liegen lassen, die momentan keine Priorität haben. Die Welt bricht nicht zusammen, wenn ich das tu. Sie bricht auch nicht zusammen, wenn die Dinge nicht „perfekt“ sind. In deinem Leben sollte es um DICH gehen und nicht um erledigte TO DO Listen. Im Gegenteil: je mehr ich auf mich achte, auf das, was ich brauche, um so mehr Energie habe ich, umso mehr Energie kann ich geben. Ehrlich, ich hab das nie so in dieser Tragweite verstanden und verinnerlicht. Es ist mir in dieser Zeit des Krank-seins zum ersten Mal so richtig bewusst geworden, was es heißt, sich an erste Stelle zu setzen.
  3. Erkenntnis: Ich habe bemerkt, dass es mir sehr schwer fällt, etwas FÜR MICH zu fordern oder anzunehmen. Oder gar als selbstverständlich anzusehen. Ich bin dankbar, versuche aber, nicht lästig zu sein. Umgekehrt agiere ich auch so: ich kümmere mich um andere, erwarte dafür aber Dankbarkeit. Tu ich die Dinge also „nur“ aus Pflichtgefühl und weil ich daraus etwas „gewinne“? Also hauptsächlich Anerkennung? Ja. Meistens ist das so. Und natürlich fällt das Lob nicht immer so aus, wie ich es mir wünsche, deckt sich nicht mit meiner Erwartungshaltung. Und schon entsteht wieder so ein Gefühl von „nicht genug“. Dann bin ich frustriert, fordere Anerkennung ein, was beim Gegenüber oft Verwunderung auslöst. Also, langer Rede, kurzer Sinn: auch das hab ich für mich verstanden: ich möchte nicht mehr nur tun oder nicht tun, um etwas dafür zu erhalten (Lob, Anerkennung…), sondern weil ich es tun möchte. Ich möchte mich ab sofort nicht mehr davon abhängig machen, wie meine Handlungen oder mein Sein beurteilt (manchmal auch verurteilt) werden. Ich möchte mich unabhängig davon machen, dass man meine Gefühlwelt von außen an- oder ausknipsen kann. Nur ich bestimme über meine Emotionen und niemandem sonst gebe ich die Ermächtigung, darüber zu herrschen. Denn ich habe immer die Wahl, wie ich auf äußere Reize reagieren will.

Ich bin hochsensibel – und das ist gut so. 

Es gibt Menschen, die Gefühle, Geräusche, Stimmungen, Situationen ganz anders, viel intensiver als andere wahrnehmen. Was „Normale“ gut filtern und ausblenden können, ist für hochsensible Menschen eine ständige unbewusste Reizaufnahme: wie eine weit geöffnete Scheune, in die eine Horde Büffel trabt. 

Die US-amerikanische Psychologin Dr. Elaine Aron hat sich intensiv mit dem Thema der Hochsensibilität auseinandergesetzt und dazu geforscht. Der Begriff HSP (highly sensitive person) wurde von ihr geprägt und ihr ist es auch zu verdanken, dass hochsensiblen Menschen (wie sie selbst eine ist) und deren Reaktionen bzw. Bedürfnissen vermehrt Beachtung geschenkt wird.

Dr. Aron beschreibt HSPs als Menschen, die eine >sensory processing sensitivity<, also eine „sensorische Verarbeitungs-Empfindlichkeit“ als genetische Charaktereigenschaft haben. Diese Eigenschaft findet sich bei immerhin 15-20% der Bevölkerung. Und auch wenn man versucht ist, die Attribute einer HSP hauptsächlich Frauen zuzuschreiben, muss hier gesagt werden dass 50% der HSP tatsächlich Männer sind. Was für die Betroffenen, in unserem Gesellschaftskonzept von „Männer müssen immer stark sein“ zu erheblichen Belastungen führt. Aber das ist ein ganz anderes Thema.

„Beeing a HSP is not an illness AND it is also not a choice“

Elena Herdieckerhoff

Hochsensibel zu sein heißt, ganz einfach gesagt, nur, dass man Dinge/Menschen/Situationen anders wahrnimmt. Intensiver. Man ist feinfühliger. Ich selbst war mir lange Zeit gar nicht bewusst, dass ich eine HSP bin. Ich dachte einfach, dass es normal ist, wenn man manche Musikstücke richtig körperlich spürt. Oder dass ich Stimmungen und Emotionen in einem Raum voller Menschen sekundenschnell wahrnehmen kann. Aber nicht alles bringt mir angenehme Zustände. Geräusche etwa, die ich nicht zuordnen oder beeinflussen kann, sind mir höchst unangenehm. Ich höre die leisesten Geräusche, muss ihnen auf den Grund gehen, muss wissen, woher sie kommen, weil ich sie wahrnehme und sie mich stören. Sehr oft zur Verwunderung von meiner Familie, die nix von alldem mitkriegt. Wie ein Radargerät richten sich alle meine Sinne (ob ich will oder nicht) auf dieses Geräusch aus. Außerdem reagiere ich auf „zu laut, zu schnell oder zu viel“ – das schlägt mir recht bald aufs Gemüt, löst Beklemmung aus. Wie zum Beispiel zu viele Menschen gleichzeitig an einem Einkaufssamstag auf der Mariahilfer Straße oder Konzerte. Wenn in einem Lokal zu laute Musik läuft, kann es durchaus sein, dass ich mich nicht mehr auf mein Gegenüber konzentrieren kann, weil meine Sinne den Songtext wahrnehmen und übersetzen wollen. Es bedarf hoher Konzentration, um diese „Störer“ auszublenden und mich wieder auf mein Gegenüber zu fokussieren. Ich werde außerdem ganz unrund, wenn mir jemand bei Schlange-stehen zu nahe „auf die Pelle“ rückt. Ich mag außerdem keine gewalttätigen oder gruseligen Filme anschauen, weil die Inhalte/Bilder mich sehr lange verfolgen. Und meinem besonders überaktiven Geist verdanke ich von Zeit zu Zeit meine Schlaflosigkeit.

Über den Tag verteilt können diese vielen Sinneswahrnehmungen ziemlich mühsam und herausfordernd sein. Ich habe gelernt, mich dann ganz dringend zurückzuziehen, um das alles mal sacken lassen zu können und die mannigfachen Sinnesreize zu verarbeiten. Als Erwachsene kann ich mein Bedürfnis nach Ruhe und Rückzug mittlerweile kundtun und umsetzen. Bei Kindern ist das ganz anders gelagert – da bestimmt oft das Umfeld/die Eltern, was grade zu tun ist: Schule, Kurse, Trainings, Geburtstagsparty, …  Für „normal“-sensible Kinder ist das verkraftbar (aber auch nicht dauerhaft). HSP Kindern setzt das permanente „beschäftigt-sein“ zu und sie reagieren heftig, um sich „ausklinken“ zu können. So kommt es, dass durch dieses Verhalten HSP Kinder (fälschlicherweise) in die Laden „unkonzentriert“, „leistungsschwach“, „hyperaktiv oder ADHS“, „aggressiv“, „eigenbrötlerisch“, „lernschwach“ gesteckt werden. Manchmal brauchen sie oft nur Ruhe oder Rückzug, um die Reizüberflutung durchbrechen zu können. Oft wirken HSP Kinder auf andere auch schüchtern, dabei beobachten sie nur genau und ruhig und verarbeiten, was sie wahrnehmen. Sie brauchen einfach Zeit, um sich zu adaptieren.

Früher wusste ich nicht, dass meine Art zu fühlen, wahrzunehmen, zu reagieren, meiner hochsensiblen Seite zuzuschreiben ist. Ich fühlte mich irgendwie „komisch“ oder verkorkst, weil mir manche Menschen aus meinem Umfeld – oft ungefragt – die „allerbesten“ Tipps gaben, wie zum Beispiel, mich ein „bissl lockerer“ zu machen und „weniger empfindlich“ zu sein. Oder ich hörte oft Dinge wie: „Du bist zu sensibel“, „Nimm dir nicht alles so zu Herzen“, „Du solltest ein bissl tougher werden“ und blieb zurück mit dem Gefühl „fehlerhaft“ zu sein.

Freiheit bedeutet, dass man nicht unbedingt alles so machen muss wie andere Menschen.

Astrid Lindgren

Dr. Aron beschreibt HSP als Menschen, die viel zu geben haben, denn sie sind neugierig, oftmals sehr kreativ, intuitiv, fühlen schneller was andere fühlen, bevor die es spüren Sie haben außerdem die Gabe, viel mehr ihres Umfelds wahrzunehmen und zu integrieren und können das über viele Jahre erlebte und Verstandene kombinieren und daraus Neues entwickeln. Hochsensitiv zu sein ist also auch durchaus vorteilhaft.

Die wichtigsten Eigenschaften einer HSP beschreibt Dr. Aron mit dem Akronym DOES:

D = Depth of Processing (Verarbeitunstiefe): starke Fähigkeit, wirklich alles tief und ausreichend analysieren zu können.

O = Overstimulation (Überstimulation): schnelle Überforderung von der Welt um uns herum.

E = Empathy (Empathie): fühlen, was andere fühlen.

S = Awareness of subtleties (Subtiles bemerken): feiner Sensor, um die kleinsten Dinge wahrzunehmen.

Die Vorteile und Qualitäten meiner Hochsensibilität nutze ich heute in meinem Beruf als Gesundsheitspädagogin/Stress-Management-Coach bzw. als Entspannungs- und Achtsamkeitstrainerin, weil ich sehr schnell und einfach eine tiefe Verbindung mit anderen Menschen eingehen kann und eine starke Intuition habe, die mich wie ein inneres Navi führt. Ich spüre eben viel schneller, was im Hintergrund noch nicht ausgesprochen wurde, höre auch die Botschaften zwischen den Zeilen.

Eine HSP zu sein, heißt aber nicht, dass man automatisch introvertiert und verschlossen ist. Überhaupt nicht. Wer mich kennt, würde genau das Gegenteil erzählen.

Hochsensibel ist nicht gleich introvertiert!

Der häufigste Stereotyp bei HSP ist die Annahme, sie seien introvertiert. Tatsache ist jedoch, dass nahezu 30% der HSP extrovertiert sind. Die Sängerin Alanis Morisette ist eine HSP und man würde sie aufgrund ihrer Profession wohl als eher extrovertiert beschreiben. Viele Menschen können es nicht glauben, dass sie hochsensibel ist. Der Grund liegt in der Annahme, dass alle hochsensiblen Menschen auch introvertiert sein MÜSSEN. Auch ist man nicht automatisch schüchtern oder sehr emotional. Man muss auch nicht „wie auf rohen Eiern“ um eine HSP rumtanzen, weil sie schwach oder zerbrechlich sind.

Eine HSP lebt einfach mit ständig hochalarmierten und aufmerksamen Sinnen, hat eine lebhafte innere Welt, in der alle Emotionen verstärkt sind. So wird Freude zum Beispiel manchmal pure Extase und Traurigkeit kann sehr tiefer Kummer werden. Und Mitgefühl ist fast grenzenlos. Man ist in permanenter Verbindung mit der Umwelt. 

Es gilt, eine Balance zu finden zwischen „draußen“ sein und sich zurückziehen, um Reizüberflutung zu vermeiden. Alanis verarbeitet und beschreibt ihre Hochsensibilität übrigens in ihrem Song „that i would be good“.

Ein HSP zu sein ist viel mehr als nur emotionale Reaktivität. Sie bringen eine Qualität ein, die in unserer Gesellschaft aktuell (noch) nicht positiv besetzt ist. Wer nicht nicht laut oder wettbewerbsorientiert ist, sich immer vordrängt, wird schnell als fad, unwissend oder Mauerblümchen abgestempelt und in eine Ecke geschoben. Dabei haben HSP viele wunderbare Fähigkeiten, die sie in die Gesellschaft einbringen: Sie spüren mehr und nehmen wahr, was zwischen den Zeilen passiert und haben großes Mitgefühl, sowie eine schnelle Auffassungsgabe.

Ich glaube, wir sind alle sensibel – in verschiedenen Ausprägungen, und eine HSP ist einfach nur am äußersten Ende des Spektrums. Und wir wissen schließlich alle, dass auch die leisen Töne ein Musikstück erst komplett und wundervoll machen.

Weiterführende Links:

Zart besaitet – Plattform für hochsensible Personen (HSP) incl. Test

LINK zum Test:  HSP Test (zartbesaitet.net)

gaia.com: Sensitive – the untold story (mit Dr.E.Aron, A.Morisette) 

Photo by AARN GIRI on Unsplash

Mach dir dein Leben (wieder) einfacher

Mehr Leichtigkeit, weniger Stress, wer wünscht sich das nicht. Aber das Leben in unserer modernen Gesellschaft wird von Jahr zu Jahr komplexer und komplizierter. Und je mehr es das wird, umso unglücklicher, unerfüllter und unzufriedener werden wir. Unser Stress-Level steigt in immer schwindelerregendere Höhen und sehr viele Menschen können ihr Leben kaum noch meistern. Sie warten auf das sprichwörtliche „Licht am Ende des Tunnels“, damit sie augenblicklich und endlich vom permanenten Druck erlöst werden.

Dazu braucht es aber auch Einsatz und Bewusstsein von uns. Ein Mensch kann nicht in einer Atmosphäre von Not und Verzweiflung gedeihen. Die natürliche Reaktion auf Stress ist es, so schnell wie möglich eine (Ver)Änderung herbeizuführen, damit man rasch aus der unangenehmen Situation entkommen kann (fight or flight). Wenn eine Person aber erkennt, dass sie diese Stressquelle (egal was es ist, was den Stress verursacht) nicht verändern kann, dann wird sie automatisch versuchen, sich irgendwie anzupassen. Das nennt man Coping: also sich entweder mental, emotional oder physisch so zu ändern, um die stressige Situation zu managen oder sich daran anzupassen.

Das Problem dabei ist jedoch, dass wir glauben, dass wir von dieser Anpassung profitieren, tatsächlich aber boykottieren wir damit unser persönliches Wachstum. Auch hinderlich ist es, wenn wir annehmen, dass wir den Stressor nicht ändern können, auch wenn es eigentlich durchaus in unserer Macht und Kapazität stünde, etwas zu verändern. Menschen entwickeln schon seit sehr langer Zeit Coping-Mechanismen, um in einer äußerst (ungesunden und) stressigen Gesellschaft zu existieren, anstatt die Gesellschaft an sich so zu verändern, dass sie die menschliche Gesundheit und Wohlbefinden unterstützt und fördert.

Es ist wichtig, dass wir damit beginnen unsere Coping-Mechanismen aufzubrechen, einschließlich unserer diversen Süchte, die hier auch dazu gehören, und wieder vermehrt die Wahrheit der Dinge wahrnehmen als uns weiterhin in Illusions-Welten zu bewegen. Es ist Zeit, sich der Realität zu stellen, sie anzusehen, sie anzuerkennen und jene Dinge zu lösen / zu meistern, die man schon so lange vermieden oder vor sich hergeschoben hat. Jene Dinge auf die man einfach nicht hinschauen wollte.

ALLTAGS-STRESS

Wir Menschen sind in einem nie enden wollenden Karussell von täglichen Aufgaben gefangen und mit der Menge an Anforderungen, die wir tagtäglich zu stemmen haben, meist ziemlich – um nicht zu sagen – bis ans Limit – überfordert. Wenn man so derart gestresst ist, kann man naturgemäß nicht die Energie aufbringen oder Zeit erübrigen, um an den wichtigen Dingen unserer Gesellschaft zu arbeiten, die nicht funktionieren. Überleg mal: du arbeitest jeden Tag 8 Stunden und mehr, dann kümmerst du dich um die Einkäufe, schaust drauf, dass deine Kinder alles haben, was sie brauchen, oder bringst sie hin, wo sie hin müssen, zahlst die Rechnungen, machst den Steuerausgleich, organisiert den Reifenwechsel, das Parkpickerl, versorgst deine Haustiere, liest alle Newsletter, die du abonniert hast, denkst noch an die Vignette, das Pickerl fürs Auto, die Pass-Verlängerung, putzt deine Wohnung, wäschst die Wäsche, kochst, bügelst, …und schaust drauf, dass du die Beziehung zu Menschen in deinem Umfeld pflegst…  

Schon beim Durchlesen fühlt man sich erschöpft und ausgelaugt, oder?!

Dass dabei keine Zeit ist für soziale Angelegenheiten oder die Probleme unserer Gesellschaft ist nur allzu verständlich. Wer hat ernsthaft Zeit, sich dann noch darum zu kümmern, obdachlose Menschen von der Straße zu bringen, oder sich bei einem Gemeinschafts-Garten-Projekt einzubringen oder das Schulsystem zu neu zu gestalten. Wenn Menschen in ihrem eigenen Leben „ertrinken“, wer kann dann ernsthaft sich auf die Themen unserer Gesellschaft fokussieren?! Und so werden sie nie verändert (und bleiben „ungesund“ und „stressig“)

MACH DEIN LEBEN (WIEDER) EINFACHER

Mit diesen Überlegungen möchte ich dich zu einem Perspektivenwechsel anregen. Wie wäre es, dein Leben zu vereinfachen? Zu entstressen? Die Wichtigkeit dieses Themas wird uns als Menschheit immer mehr bewusst werden. Ich denke es ist Zeit, diese Wahrheit zu akzeptieren und uns proaktiv darum zu kümmern.

Wie kannst du dein Leben vereinfachen?

Indem du unwichtige Dinge weglässt, damit du dienen Fokus, deine Zeit, Energie und Action auf jene Dinge richten kannst, die DIR WIRKLICH WICHTIG SIND. Dazu musst du dein Leben und deine Werte evaluieren. Priorisieren. Und dich von Dingen trennen. Organisiere dich in Sachen Zeit und Platz. Du musst Dir aktiv Raum (ver)schaffen.

Beim Vereinfachen geht es um Wahrheit, um Authentizität, um deine Werte. Darüber musst du wirklich ehrlich mit dir sein. Niemand darf dir sagen, welche Werte DU haben solltest. In dieser Sache gibt es keine „SOLL’s“. Wenn du dir darüber klar bist, dann kannst du auch wirklich priorisieren und dein Leben vereinfachen und dich auf das für dich Essenzielle konzentrieren. Einfachheit birgt den Kern von Freiheit in sich, wenn das stressige Leben dir zu viele „to do’s“ aufbürden möchte und dir keinen Platz mehr für dich lässt.

In welchen Bereichen kannst du dein Leben vereinfachen?

Wohnraum: Was brauchst du nicht mehr? Was kannst du weggeben? Wo und was kannst du aufräumen, neu organisieren? Kannst du verringern, verkleinern? Kannst du nur das kaufen was du brauchst, statt weiter nur anzuhäufen?

Beziehungen: Welche Beziehungen oder Menschen willst du in deinem Leben haben? Auf wen willst du deinen Fokus und deine Energie lenken? Gibt es Menschen, von denen du deinen Fokus abziehen musst? Solltest Du dich vielleicht mehr von deinem Mobiltelefon, Computer, von den Social Media Kanälen zurückziehen? Wäre es gut, sich weniger Verpflichtungen aufzuhalsen? Gibt es etwas, wo du „NEIN“ sagen solltest?

Zeit: Wie kannst du Dinge langsam tun statt in permanenter Eile? Kannst du dich auch mal nur auf EINE Aufgabe fokussieren, statt dich im Multitasking aufzureiben? Wie könntest Du generell die Aufgaben auf deiner To-Do Liste verringern? Nutzt du deine Zeit effizient? Widmest du deine Zeit jenen Dingen, die dir wirklich wichtig sind? Kannst du dir Routinen oder eine Systematik schaffen? Kannst du etwas weglassen, statt ständig etwas hinzuzufügen?

Mental Space: Könnten Dich Meditationen unterstützen, um deine ständigen Gedanken bzw. deine innere Unruhe zu stoppen? Wende deine Aufmerksamkeit bewusst einer bestimmten Aufgabe/Lernen/Lesen zu, statt deine Gedanken unkontrolliert laufen zu lassen. Wie kannst du dein Leben besser beherrschbar machen? Welche Dinge könntest du dir aus dem Weg räumen, um schneller agieren zu können? Richte deine Freude und dein Glück auf die kleinen und einfachen Dinge des Lebens. Schließe alte, schwere Geschichten endlich ab und wirf Ballast ab. Schaffe Raum für neue, schöne Erfahrungen.

Das Motto des Jahres 2022:  KEEP IT SIMPLE – DENKE WENIGER – SCHAFFE DIR FREIRÄUME.

Wenn Du dabei Hilfe brauchst, stehe ich dir gerne zur Verfügung: Klicke hier für unverbindliche Kontaktaufnahme.

Die 7 Säulen der Resilienz

Ein wichtiger Aspekt beim Stressmanagement ist neben der Linderung der körperlichen und seelischen Auswirkungen von Stress, auch die Entwicklung von Strategien, um widerstandsfähiger zu werden, also die Resilienz zu erhöhen. Per Definition bezeichnet Resilienz die Fähigkeit, in Lebenskrisen oder nach schweren Schicksalsschlägen wieder auf die Beine zu kommen.

Resilienz ist unser seelisches Immunsystem.

Sie trägt wesentlich dazu bei, dass stressige Situationen jeder Art, vom betroffenen Menschen eher als Herausforderung denn als unüberwindbare Belastung wahrgenommen werden. Sie hilft dabei, von (mitunter traumatischen) Ereignissen nicht überrollt und paralysiert zu werden. Mit einem starken seelischen Immunsystem stehen mehr lösungsorientierte Bewältigungsstrategien zur Verfügung.

Die gute Nachricht: Resilienz kann trainiert werden.

Der Grad deiner inneren Widerstandsfähigkeit variiert und wird von deiner Persönlichkeit und deiner Lebensumwelt beeinflusst. Schon in der Kindheit, im Verlauf deiner Entwicklung, wird sie gefestigt, wenn du in einer liebevollen, fördernden, stärkenden Umgebung groß wirst. So erklärt sich, warum Resilienz nicht bei allen Menschen gleich stark ist.

Die 7 Säulen der Resilienz sind dicht miteinander verwoben und sollten gut miteinander kombiniert sein, damit sie eine starke Kraft für deine persönliche Entwicklung sind. Wie vieles im Leben, kann man nicht alles gleichzeitig angehen, aber man kann beginnen, sich Schritt für Schritt mit den einzelnen Säulen zu beschäftigen und sie stärken.

Nach meiner Ansicht braucht es im ersten Schritt einmal die Stärkung dieser drei Säulen.

Akzeptanz: Ich nenne es gerne auch „das innere Schulterzucken“. Manchmal geschehen Dinge, die wir nicht beeinflussen können. Wir haben keine Möglichkeit einzugreifen, auch wenn wir es noch so gerne möchten – uns sind die Hände gebunden. Hier gilt es, Veränderung(en) als Teil des Lebens zu sehen. Wenn ich es nicht ändern kann, dann kann ich es zumindest akzeptieren, als Herausforderung betrachten und meine Position somit viel realistischer bewerten.

Optimismus: Wer eine positive Grundeinstellung mitbringt, kann fordernde Situationen leichter meistern und geht gestärkt aus Krisen hervor. Leichter gesagt als getan, ich weiß. Hier geht es aber auch nicht darum, sich alles schön zu reden, sondern in schwierigen Lebenslagen auch das kleinste Stückchen an positiven Aspekten auch wahrzunehmen.

Lösungsorientierung: Betrachte Probleme nicht als unüberwindlich. Achte darauf, auch andere Perspektiven einzunehmen. Aus einer anderen „Ecke“ betrachtet, sieht das Problem vielleicht schon viel kleiner aus. Konzentriere dich auf mögliche Lösungen statt im „Jammern“ zu verharren und finde so schneller die passende (Lösungs-)strategie. Sei achtsam für mögliche Wachstumschancen.

Diese drei Säulen sind die Basis deiner Resilienz, denn sie verändern dein Mind-Set, setzen einen anderen Fokus und helfen dabei, dich nicht von deinen Ängsten, deiner Verzweiflung, Wut, etc. vereinnahmen zu lassen und deine Klarheit zu verlieren. Das hat damit zu tun, dass heftiger Stress uns daran hindert, klare und situationsangemessene Entscheidungen zu treffen. Stichwort Hirnschranke.

Wenn dich das Thema Stress interessiert, lege ich dir meine STRESS Blog-Serie ans Herz.

Wenn nun also die oben erwähnten Säulen gut „verankert“ sind, geht es um die nächsten wichtigen Säulen, damit dein „Lebenshaus“ ein wirklich stabiles Fundament erhält.

Selbstwirksamkeit: Im Grunde regt diese Säule an, deine Opferrolle/-haltung zu verlassen. Wer Herausforderungen selbstbewusst angeht, glaubt an sich und übernimmt die Initiative. Baue dir ein positives Selbstbild auf, indem du daran denkst, wie viele schwierige Situationen deines Lebens du aus eigener Kraft gemeistert hast. Du kannst etwas bewegen und bewirken, wenn du dich zum Handeln entschließt.

Achtsamkeit: ein geflügeltes Wort. Aber was heißt es? Ich verstehe darunter, dass du dir Zeit nimmst, um innezuhalten, für dich selbst sorgen, deine Batterien wieder aufzuladen. Es bedeutet auch zu erkennen, wann du deine Belastungsgrenzen erreichst und wahrzunehmen, wenn sich deine Gesundheit verändert und gegenzusteuern. Wer achtsam mit sich umgeht, geht auch achtsam mit seinem Umfeld um.

Zukunft planen: Es braucht den Blick in die Zukunft und Ziele, die man anstrebt, denn das verändert den Blickwinkel: Denn nicht jede (dramatische) Situation wird ewig bestehen bleiben. Die Welt dreht sich weiter, verändert sich – so wie wir auch – und so wird es auch mit dieser Situation sein.

Und last but not least:

Soziale Kontakte: wir sind soziale Wesen und brauchen die Gruppe. Wer Menschen um sich hat, die ihn unterstützen, „auffangen“ und beraten, wird sich schneller erholen als ein Einzelgänger.

Wenn du noch Fragen hast oder Du Deine Resilienz stärken willst, unterstütze ich Dich gerne dabei: Kontakt.

Was Pferde mit deinem Potential zu tun haben…

Kannst du authentisch, klar und selbstbewusst kommunizieren? Wie schätzt du deine Fähigkeit ein, Entscheidungen zu treffen? Gehst du dein Tempo oder beschleunigst du, weil man es von dir erwartet? Denkst du in geordneten Bahnen und Strukturen oder bist du ein*e Regelbrecher*in?

Ein Pferd wird es dir zeigen.

Pferde sind unvoreingenommene Wahrnehmungsmeister. Sie erfassen instinktiv, wie es um deinen tatsächlichen Gemütszustand bestellt ist und nicht, was du im Außen repräsentierst. Außerdem sind sie Fluchttiere und besitzen daher die Gabe der wortwörtlichen Rundumsicht. Wohingegen ein Jäger, wie z.B. ein Wolf, sich durch Fokussieren aufs Ziel auszeichnet. Warum erzähle ich dir das?

Anfang September habe ich bei einer pferdegestützten Coaching Session mitgemacht (Pferdegestützte Teamentwicklung – Hoch-Consult) und habe dabei viele Parallelen zum IMX Tool zur Persönlichkeits- und Potentialanalyse entdeckt, das ich bei meinen Stress-Management-Coachings einsetze.

Ich bin also mit dem Pferd motiviert losgegangen, aber bei der Umrundung vom 1. Hindernis blieb Chester stocksteif stehen. Ich habe zuerst geduldig, dann verzweifelt und immer entmutigter wiederholt versucht, ihn zum Weitergehen zu bewegen, aber nix hat geholfen. Ratlosigkeit, Frustration, Stress. Erst als ich – auf Zuruf der Trainerin – die Richtung gewechselt habe, wurde mir klar: Wir sind durch unsere Vorstellungen davon, wie Dinge oder Aufgaben zu erledigen sind bzw. wer wir glauben zu sein, sehr eingeengt. Wir bleiben beharrlich bei altbewährten Abläufen oder Verhalten, statt zu überlegen:

  • Welche Alternativen zum Ziel gibt es? Was kann ich tun, wenn die eingeschlagene Richtung nicht funktioniert?
  • Warum kann bzw. will der Mitarbeiter (in diesem Fall das Pferd) die Aufgabe nicht auf meine Art lösen? Was braucht er, um Weitergehen zu können?? Ist der Radius/das Timing/etc. zu eng? Sind meine Vorstellung davon, wie es zu erledigen ist, zu starr?

Ähnlich wie ein Pferd ist auch das IMX Tool ein Spiegel deines Innenlebens. Es zeigt dir die Schichten deiner Persönlichkeit und welche Masken und Schutzmechanismen du dir über die Jahre zugelegt hast. Das Tool gibt dir einen sehr guten Einblick in dein Verhalten, deine Motivation und deine Talente bzw. dein aktuelles Mind-Set und macht dir deine Persönlichkeit, was du brauchst und dein eventuell ungenutztes Potential bewusst:

Verhalten: Triffst du deine Entscheidungen schnell? Bist du ein Quell vieler Ideen und kannst sie auch umsetzen? Kannst du die „Seite“ wechseln, ohne die Aufgabe zu torpedieren? Wie nutzt du deine Kommunikationsfähigkeit? Lenkst du Fokus & Achtsamkeit auch auf’s Gegenüber? Brauchst du Ruhe und dein Tempo zur Erledigung deiner Aufgaben? Oder bist du zackig und schnell unterwegs? Bist du stark mit Prozessen, Regeln, Normen verwoben oder ein:e Frei- und Querdenker:in?. Gibt es Bereiche, wo du dich verbiegst (und Kraft verlierst), weil du dein Verhalten an die Umwelt bzw. dein Umfeld adaptiert hast? 

Wie steht es um deine Talente? Hast du sie alle gut ausgeprägt und sogar ein Supertalent in einem Bereich? Bist du eher empathisch, praktisch oder systemisch in deinen Talenten veranlagt? Oder sind deine Talente gar nicht ausgeprägt? Und wie siehts es mit deinem aktuellen Mind-Set aus? Bist du nur Beifahrer im Fahrzeug deines Lebens? Hast du Ziele, Visionen, einen Plan? Bringst du deine PS auf die Straße? Wie steht es um dein Selbstvertrauen?

Außerdem betrachtet das IMX Tool auch deine stärkste Motivation. Was treibt dich an, was bringt dein Herz zum Schwingen, was brauchst du im (Arbeits-)Umfeld um Höchstleistungen zu bringen? Bist du wirtschaftlich motiviert? Oder ist dir Harmonie und Schönheit wichtig? Macht & Einfluss, Wissen, Altruismus, Individualismus oder Regeln und Ordnung?

Wenn wir all diese Fragen gemeinsam beantwortet haben, dann kannst du bewusst daran gehen, jene Bereiche, die dich in deiner Kraft hindern, zu verändern und für dich zu verbessern. Ich bin bereit! Und du?

KONTAKT

Ich kenne viele Leute, die (fast) jeden Tag frustriert in die Arbeit gehen, aus unterschiedlichsten Gründen ihren Job nicht mögen, die 8 Stunden und mehr regelrecht „absitzen“ um dann endlich „leben“ zu können. Wie ist das bei dir? Kennst du das auch?

In Deutschland z.B. sind 25% der Arbeitnehmer im Job demotiviert, obwohl die Arbeitsbedingungen gut sind. Die Verantwortung für Verbesserung liegt jedoch immer bei jedem einzelnen. Veränderung startet immer bei dir selbst.

Frustration im Job kann viele Gründe haben. Einer kann sein, dass du in deinem Jobumfeld „gegen deine Natur“ lebst und arbeitest oder aber daran, dass du im Grunde deines Herzens etwas ganz anderes tun magst. Beides verursacht Stress, kann man aber verändern. Nicht sofort und in der Sekunde, aber mit der passenden Ausrichtung. Den Job zu wechseln, um neues Glück zu finden macht keinen Sinn, wenn man nur neues „gutes“ Gefühl sucht. Es bringt nur Erfolg, wenn du dich selber kennst. Denn unsere wichtigsten und wesentlichsten Eigenschaften sind Authentizität & Selbsterkenntnis. Soll heißen, du musst deinen Fokus, deine Ausrichtung verändern und dein Potential erwecken.

Ich nutze dafür in meiner Arbeit das IMX-Persönlichkeits- und Potentialanalysetool, denn es liefert mir genau jene Felder, wo ich in meinem Coaching ansetzen kann. Punktgenau. Treffsicher. Dabei beleuchte ich die Bereiche deines Verhaltens [wo verbiegst du dich (noch) und warum?], deiner Motivation, deiner Talente und deines Mind-Sets. All das gibt Aufschluss darüber, wo du dich stresst, weil du gegen dein Potential arbeitest, dir selbst im Weg rumstehst. Was dich in weiterer Folge natürlich frustriert.

Betrachten wir mal das falsche Jobumfeld:
Jeder Mensch hat ein natürliches Verhalten, in dem er sich wohl und sicher fühlt. Meist jedoch wissen wir um unsere natürlichen Fähigkeiten kaum mehr Bescheid, weil sich über die Jahre adaptierte Muster darübergestülpt haben, die uns nicht bewusst sind und uns bremsen, verunsichern und vor allem stressen.
Ein Mensch z.B. der Zeit braucht, um Entscheidungen zu fällen, weil er gerne alle Aspekte einer Situation beleuchten möchte, wird in einem Jobumfeld, dass Geschwindigkeit fordert, kaum in sein volles Potential kommen und permanent unterschätzt oder übersehen.

Auch in Sachen Motivation leben ganz viele Menschen gegen ihre Natur. Kaum jemand macht sich Gedanken darüber, was ihn wirklich motiviert. EIn paar Beispiele:
a) Wenn du deine höchste Motivation Individualismus wäre, dann wirst du dir vermutlich schwer tun, bestimmte Aufgaben auf die (vom ChefIn) vorgegebene, seit 100 Jahren gleiche Art, zu erledigen. Du machst Veränderungsvorschläge, willst dein Ding machen… aber wahrscheinlich eckst du damit an.
b) Ein kreativer Kopf wird in der Buchhaltung höchstwahrscheinlich nicht zufrieden sein.
c) ein ästhetisch motivierter Mitarbeiter braucht eine schöne, harmonische Umgebung und wird in einem „Besenkammerl“ als Büro hochunglücklich und frustriert sein.

Zu guter Letzt solltest du auch wissen, welche Talente dir mitgegeben sind. Was nutzt du unbewusst (wie atmen) in stressigen Situationen zuerst: Empathie? Oder denkst du nur an das Ziel – gehst also strategisch vor? Oder bist du eher der/die praktisch veranlagte und hast die nächsten Schritte, die notwendig sind, klar vor Augen?

Wenn dich das interessiert und es dich anspricht: Mit dem IMX Tool kannst du dich auf Spurensuche begeben und deine natürlichen Veranlagungen und Talente entdecken. Wenn dir klar ist, wie du „tickst“, was du brauchst, wie und warum du dich auf eine bestimmte Art verhältst, dann (er)lebst du plötzlich wieder sehr viel Leichtigkeit. Und du wirst authentischer. Außerdem richtest du deinen Kompass auf andere Gebiete aus, dorthin, wo deine Talente liegen und kannst zum Beispiel beim nächsten Mitarbeitergespräch schon deponieren , dass du an Veränderung in diese Richtung interessiert bist.

Und was, wenn du im Grunde deines Herzens etwas ganz anderes tun willst: .
Manchmal sind wir in einem Job, weil er uns Sicherheit und regelmäßiges Einkommen bietet. Aber eigentlich würden wir gerne etwas ganz anderes tun. Aber alles hinwerfen und „Feuerwehrmann werden“ (Grisu, falls sich wer erinnert) ist finanziell grade einfach nicht möglich. Was also tun, wenn die Verpflichtungen uns vereinnahmen?

Wie kommst du aus dem Feld der Frustration ins Feld der Freude?
Vielleicht kann das, was dich in Wirklichkeit reizt, als Hobby ausgelebt werden? In einem Verein? In einer Gruppe von Gleichgesinnten? Wenn das nicht reicht und du das unbedingt beruflich machen willst und damit Geld verdienen, dann (ACHTUNG: Fokus-Shift!) überlege dir genau, in welchen kleinen Schrittchen du dich an deine wahre Herzensfreude annähern kannst. Mach sowas wie einen Mini-Businessplan: was oder wen braucht es, wieviel Budget ist notwendig? Wer kann mir helfen? etc. etc. – Beschäftige dich jeden Tag ein bisschen mit deinem Traum, glaub daran, dass du dein Ziel erreichen wirst (auch wenn andere den Kopf schütteln), richte dich auf dein Ziel aus, und kümmere dich darum, dass du alles tust, was getan werden muss. Alleine diese Vorfreude wird dich boosten und dir Antrieb geben, wenn die Zeiten wieder mal schwerer sind. Sorg dafür, dass dein Herzensfeuer nicht erlischt, dann bist du richtig unterwegs.

Eine Frage:

Über das Jahr gerechnet, kostet dich eine IMX Basis-Persönlichkeitsanalyse nicht mal 1 €uro pro Tag.

Das ist nicht viel und Hand aufs Herz, wir haben alle schon mal mehr Geld für irgendeinen Blödsinn ausgegeben. 😉

Bis Ende September 2021 hast Du noch die Möglichkeit, dieses wunderbare Tool um nur € 199,- zu testen. Das sind – umgelegt auf ein Jahr – nur 55 Cent täglich!!

Das mache ich nicht, weil das Ding nix taugt, sondern weil ich so viele Menschen wie möglich davon überzeugen möchte, die Vorteile dieses Tools zu nutzen:

  • im 1. Teil der Analyse geht es um deine Verhaltensmuster: wo bist du authentisch und wo verbiegst du dich (noch) in den Bereichen Entscheidungen treffen, Kommunikation, Tempo, Regeln/Ordnung. Daraus leiten sich immer gute Coaching-Ansätze ab, weil es alte Glaubenssysteme und adaptiere Prozesse abbildet.
  • Teil 2 zeigt dir deine stärksten 1-2 Motivatoren: was brauchst du im (Arbeits-)umfeld, wofür „brennst“ du, was treibt dich an. Aber wir sehen auch jene Bereiche, die du stärker beachten solltest, die dich hemmen und ausbremsen und dir deine Kraft rauben.
  • Teil 3 holt deine angeborenen Talente vor den Vorhang, macht sie für dich sichtbar und damit bewusst, damit du sie nutzen und einsetzen kannst. Außerdem geht es auch um dein Mind-Set: hast du eine Richtung, eine Vision von deinem Leben, welche Rollen spielst du und warum? Gestaltest du dein Leben aktiv oder bist du nur Beifahrer?

Mit dieser Analyse kommen viele Dinge in dein Bewusstsein. Und dort nutzen sie dir auch, sorgen für Veränderung. Du schöpfst auf allen Ebenen (Verhalten, Motivation, Talente, MInd-Set) deine Potentiale aus, kannst in (bisher) schwierigen, frustrierenden Situationen eine neue Leichtigkeit erleben, mehr Power, mehr Freude. Stressfreier sein.

Bist du bereit IN DICH zu investieren?

Dann melde dich gerne bei mir: KONTAKT

Der innere Schweinehund

„Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu belassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert.“

Albert Einstein


Im Zuge meiner Arbeit fällt mir immer wieder auf, dass Menschen zwar über ihren Stress und die damit verbundenen Beschwerden und Probleme klagen, aber nicht wirklich dabei bleiben, um aus dieser Abwärtsspirale auszusteigen. Obwohl ich als Basis meiner Arbeit im ersten Schritt immer viel Wissen über Stress und seine Auswirkungen, jede Menge Übungen und etliche einfach anzuwendende Tipps und Tricks für den Alltag mitgebe, sind die meisten dann irgendwann wieder raus und machen wieder so weiter wie bisher


obwohl es ihnen dabei nicht gut geht.

obwohl sie unglücklich und frustriert sind.

obwohl sie wissen, dass das (weitere) gesundheitliche Auswirkungen haben wird.


Über den Zeitraum der Zusammenarbeit sind sie meist hochmotiviert, danach ebbt der Enthusiasmus jedoch sehr schnell wieder ab. Sie fallen zurück in ihren üblichen Trott, ihre übliche Hektik, machen keine Entspannungspausen mehr.  (Ähnliches erlebe ich ab und an auch im Freundeskreis: Jemand sucht Rat, man redet ausführlich über ein Thema, findet Lösungswege, aber schlussendlich bleibt alles beim Alten.)

Was ist das? Ist es zu leicht? Will man in Wirklichkeit vielleicht gar nicht aus seinem Trott aussteigen? Oder Lösungsvorschläge bekommen? Hat es vielleicht auch Vorteile nichts zu ändern, weil dann da im Außen etwas ist, dem man die „Schuld“ zuweisen kann?

„Ich würde ja gerne, aber es immer so viel zu tun.“ oder „Ich weiß, dass ich was tun sollte, aber …“ oder „das stresst mich noch mehr, wenn ich ….“  usw. usw.  – ich hab wirklich schon alle möglichen Erklärungen bekommen, warum es nicht funktionieren wird, nicht funktionieren kann – und hat damit gleich eine Freikarte fürs Verantwortung abschieben in der Hand.

Warum fällt es uns so schwer, etwas NUR für uns und unser Wohlbefinden zu tun? Sich zu 100% zu committen, WEIL es um dich oder deine Gesundheit geht? Es scheint so, als ob alle Welt sich die Ohren zuhält, wenn es um das Thema Stress bzw. Stressmanagement geht. Wir nehmen Stress zur Kenntnis, klagen darüber, aber wenn es um konkrete Schritte geht, dann lieber nicht.


Mein Vorschlag daher an dich, um den „inneren Schweinehund“ zu überwinden: Überlege dir mal, was du für DICH und DEINE Gesundheit (speziell Stress und stressige Situationen) machen könntest? Was würde dir leicht fallen und (ganz wichtig) was kannst du über einen längeren Zeitraum „durchziehen“? Das muss nicht immer zu 100% sein – wenn du 80% schaffst und 20% „Hänger“ hast, bist du schon auf einem guten Weg. Und wenn es an einem Tag mal nicht geht, dann mach dafür am nächsten fix weiter. Bist du dabei?
Falls du Unterstützung brauchst, bin ich gerne für dich da: Kontakt