Wie basische Ernähung bei Stress helfen kann…  

Stress gilt als bedeutende Ursache für eine chronische Übersäuerung und damit für gesundheitliche Probleme aller Art. Der Grund liegt in der hohen und regelmäßigen Ausschüttung der Stresshormone Adrenalin und Kortisol, die in ihrem Übermaß vom Körper nicht mehr abgebaut werden können, wenn wir nicht dafür sorgen. Ich habe mich – quasi zu Forschungszwecken – für 10 Tage in ein Fastenhotel in Schärding/Inn (unbezahlte Werbung) zurückgezogen, um zu verstehen, wie man mit einer guten Mischung von basischer Ernährung, Entspannung und Selfcare, seine Stressbelastung wieder reduzieren kann.

Die Basen-Fastenkur war für mich wie eine Art Reset-Knopf: Sie kombiniert einerseits basische, kalorienarme Ernährung (positiver Nebeneffekt: es sind ein paar Kilos gepurzelt) als auch Entspannung (verschiedene Wickel, Behandlungen, Bäder, Meditation und eine Kräuterwerkstatt) sowie viel Zeit für Sonnenbäder, Ruhen im Garten oder dem Balkon, Spaziergänge oder Ausflüge in schöne Umgebung und herrliche Natur. 

Unser moderner Lebenswandel und die damit verbundene Reizüberflutung, die Menge an Aufgaben und Verpflichtungen lassen uns wenig Zeit fürs Innehalten. Das schlägt sich auch beim Essen nieder. Meist essen wir nur schnell nebenher, vielleicht sogar gleich vor dem Computer, um unsere Arbeit nicht unterbrechen zu müssen oder wir haben uns angewöhnt, das Essen herunterzuschlingen, weil wir schon den nächsten Punkt auf der To Do Liste vor Augen haben und die Zeit drängt. Abgesehen vom zeitlichen Faktor, essen wir meist auch nicht gerade gesund. Zu viel und regelmäßig Brot, Pizza, Pasta, Wurst, Fleisch oder die Schnellgerichte aus den Werkstätten der Lebensmittelindustrie sind auf Dauer ungesund, „sauer“, nähr- und ballaststoffarm. Und weil wir aus dieser Ernährung nicht genug Energie ziehen können, brauchen wir dann am Nachmittag Kaffee und Süßes als Energie-Kick und übersäuern den Körper noch weiter. Die Folge sind verschiedene Symptome, die du mit der Zeit bekommst. Du erkennst eine mögliche Übersäuerung deines Körpers zum Beispiel an Muskelschmerzen und -krämpfen, allgemeinem Unwohlsein, anhaltender Müdigkeit, Infektanfälligkeit, Kopfschmerzen, Sodbrennen, brüchigen Nägeln, vermehrter Schuppenbildung, Haarausfall, Mundgeruch, unreiner Haut und Cellulitis, chronischen Nervenentzündungen oder auch Gelenksschmerzen. 

Eine hauptsächlich basische, Ernährung ist das Um und Auf fürs Wohlbefinden. Aber auch gründlich kauen, sich Zeit nehmen fürs Essen und für sich selbst und viel Wasser und Kräutertee trinken. Das habe ich in hektischen Zeiten oft sträflich vernachlässigt. In diesen 10 Tagen habe ich wieder gelernt achtsam(er) mit meinem Körper und meinem Wohlbefinden umzugehen. Wenn du dich gesünder und basenreicher ernährst, kannst du dir und deinem Organismus helfen, weil du die Übersäuerung linderst oder sogar ausgleichst. Dabei ist es wichtig, auf ein ausgewogenes Verhältnis von säure- und basenbildenden Lebensmitteln zu achten. Am günstigsten ist eine Aufteilung von 80:20. Also 80% deiner Nahrung sollte basisch sein und nur 20% sauer. Denn ganz ohne sauer geht es nämlich nicht. In unserem Körper gibt es Bereiche, die sauer sein müssen (etwa die Verdauungsorgane) und andere (z.B. das Blut) wiederum müssen, um gut funktionieren zu können, basisch sein. Probleme können dann auftreten, wenn das natürliche Gleichgewicht aus den Fugen gerät, indem wir zu viel Stress haben oder zu viele säurebildende Nahrungsmittel und Getränke zu uns nehmen. Das sind im wesentlichen tierisches Eiweiß (Fleisch, Milchprodukte) und Getreide (Nudeln, Brot), Kaffee, Alkohol und Süßes. Ein Wort noch zum Getreide: prinzipiell gilt es als säurebildend, lässt man es aber ankeimen, so wird es basisch. Durch das Ankeimen** steigt die Bioverfügbarkeit, du bleibst länger satt, die Eiweißaufnahme wird optimiert und die Bekömmlichkeit verbessert sich. Zudem erhöht sich der Gehalt an wertvollen Inhaltsstoffen. Bezugsquellen für gekeimtes Getreide bzw. Produkte aus gekeimten Getreide findest du im Internet. 

Beim Basen-Fasten und auch wenn du anfängst dich vermehrt basisch zu ernähren, kommt es anfänglich zu einer „Entgiftung“ von der Übersäuerung und das kann zu Kopfschmerzen, Mattigkeit und Müdigkeit führen. Hier kann es helfen, wenn du

  • Viel Bewegung an der frischen Luft machst und dabei tief atmest.
  • Waldspaziergänge genießt: Wissenschaftler haben herausgefunden, dass schon nach einer Stunde im Wald Blutdruck, Kortisol und Puls sinken.
  • Viel trinkst (Wasser/Kräutertee), denn Wasser ist ein lebenswichtiger Nährstoff: 
    • Es fördert Nährstoffe zu den Zellen und transportiert Abfallstoffe zu den Nieren
    • Über den Blutkreislauf befördert Wasser Hormone und krankheitsbekämpfende Zellen.
    • Ist notwendig für viele chemische Reaktionen in der Verdauung und im Stoffwechsel.
    • Viel Wasser trägt zur Temperaturkontrolle bei
    • Schützt das Gewebe und schmiert die Gelenke.
    • Es sättigt und füllt.
    • Bringt Erleichterung bei Verstopfung – am besten lauwarm auf nüchternen Magen.
  • einen kleinen Löffel Honig langsam im Mund zergehen lässt
  • immer wieder entspannst und dabei bewusst in dich gehst.

Kräuter sind übrigens wesentliche Bestandteile der basischen Ernährung. Sie verleihen jedem Gericht einen intensiven, natürlichen Geschmack und du kannst Salz einsparen. Außerdem kommt noch ihre Heilkraft zum Tragen. Hier ein paar Beispiele:

  • Basilikum: stärkt die Verdauungsorgane, beruhigt die Nerven, lindert Migräne, hilft bei Entzündungen
  • Thymian: besondere Wirkung auf die Atmungsorgane
  • Kerbel: lindert Kopfweh, hilft bei Gedächtnisstörungen
  • Rosmarin: wirkt anregend bei niedrigem Blutdruck

Als Tee genossen können helfen

  • Ringelblume und Melisse: beim Entschlacken
  • Lavendel: hebt die Laune, entspannt
  • Erdbeerblätter: harntreibend, regen Stoffwechsel an, fördern Gewichtsabnahme
  • Frauenmantel: regt die Darmtätigkeit an.
  • Gänseblümchen: gegen Schwindel, Kopfweh
  • Rosenblüten: wirken beruhigend

Basische Ernährung ist ein guter Weg, um den Körper mit wertvollen Lebensmitteln bei der Stress-Reduktion zu unterstützen und somit unverzichtbarer Teil vom Stress-Management. Ich habe mir auf alle Fälle vorgenommen auch nach der Basen-Fastenkur in Schärding darauf zu achten, dass ich mir vermehrt basische Lebensmittel gönne, mir zum Essen bewusst Zeit nehme, gründlich zu kauen und viel Wasser und Tee zu trinken. Außerdem (wieder) regelmäßig(er) Selfcare und Entspannung zu praktizieren. Und das fühlt sich richtig gut an. 

Zum Abschluß noch ein Rezept für ein basisches Frühstück für 2 Personen: 

Porridge mit Beeren und Banane

4 EL gekeimte Haferflocken

150 ml Mandelmilch

2-max. 3 EL TK Beerenmischung

1 TL Ahornsirup

Halbe Banane

Zubereitung

Haferflocken mit Mandelmilch aufkochen und 10 Minuten köcheln lassen. Topf vom Herd nehmen und Beerenmischung dazu und mit Ahornsirup verfeinern. 

Zum Schluss die halbe Banane untermischen und dann servieren. Gegebenenfalls noch kurz wärmen und dann genießen. Mahlzeit.

*Infos zum Fasten, zur basischen Ernährung und das Rezept sind aus dem „Mein Basenfasten-Büchlein“ des Gesundheitshotels Gugerbauer (www.hotel-gugerbauer.at) – unbezahlte Werbung.

** mehr zum Thema findest du hier: Angekeimtes Getreide in Müsli & Co.: Was steckt dahinter? – Keimster

Stress-Monitoring/Mentoring

Stress betrifft uns alle. Wie wir ihn empfinden und erfahren ist jedoch oft sehr unterschiedlich. Manche Menschen sind dermaßen unter Druck, dass sie schon körperliche Auswirkungen bemerken, andere „brauchen“ den regelmäßigen Stress-Kick, weil sie schon eine Adrenalin- und Kortisolsucht entwickelt haben, die ihnen gar nicht bewusst ist.

Erster Schritt beim Stress-Management ist also zuerst mal eine Standortbestimmung: Wo stehst du in Sachen Stress gerade? Gibt es schon körperliche Veränderungen/Erkrankungen? Wie stabil sind deine Lebenssäulen? Was sind deine Stressquellen?

In weiterer Folge erkunden wir (unter Zuhilfenahme der IMX Persönlichkeits- und Potentialanalyse) folgende Fragen: Verhältst du dich authentisch? Gibt es Bereich, wo du dich verstellst/verbiegst? Kennst du deine Motivation(en)? Was treibt dich an? Was sind deine Talente und lebst du dein Potential? Wie steht es um dein aktuelles Mind-Set?

Stress-Management ist etwas sehr Individuelles. Und weil eben jeder Mensch etwas anderes braucht, habe ich mir drei Pakete bzw. Varianten überlegt, wie ich dich bei deinem Stress-Management bestmöglich unterstützen kann. Die Pakete decken (fast) alle Bedürfnisse von gestressten Menschen ab. Sollte für dich aber nicht das Passende dabei sein, können wir sehr gerne etwas für dich „maßschneidern“ – melde dich dazu einfach unverbindlich bei mir: KONTAKT 

Nun aber zu den Paketen:

„Quick and easy“ (1,5 Monate, 3 Termine) bietet dir schnelle Hilfe in akut stressigen Situationen. Wir suchen Auswege und Lösungen. Du lernst Tools und Übungen kennen, damit du gestärkt und resilient aus der Belastung herauskommst.

„Quarter“ (3 Monate, 6 Termine) startet mit einer IMX-Analyse, in der wir Talente, Verhalten, Motivatoren ansehen. Mit dieses Wissen betrachten wir deine Stressquellen und was du tun kannst, um sie zu „entschärfen“ + alltagstaugliche Tools und Übungen.

„Premium“ (9 Monate, 10 Termine) beinhaltet zusätzlich zur IMX-Analyse  auch eine Human Design Kompakt-Auswertung. Zusammen rundet dies das Wissen über dich ab und du lernst, was du tun kannst, um dein Potential zu nutzen, Stressquellen zu „entschärfen“ + erhältst alltagstaugliche Tools und Übungen.

Die 7 Säulen der Resilienz

Ein wichtiger Aspekt beim Stressmanagement ist neben der Linderung der körperlichen und seelischen Auswirkungen von Stress, auch die Entwicklung von Strategien, um widerstandsfähiger zu werden, also die Resilienz zu erhöhen. Per Definition bezeichnet Resilienz die Fähigkeit, in Lebenskrisen oder nach schweren Schicksalsschlägen wieder auf die Beine zu kommen.

Resilienz ist unser seelisches Immunsystem.

Sie trägt wesentlich dazu bei, dass stressige Situationen jeder Art, vom betroffenen Menschen eher als Herausforderung denn als unüberwindbare Belastung wahrgenommen werden. Sie hilft dabei, von (mitunter traumatischen) Ereignissen nicht überrollt und paralysiert zu werden. Mit einem starken seelischen Immunsystem stehen mehr lösungsorientierte Bewältigungsstrategien zur Verfügung.

Die gute Nachricht: Resilienz kann trainiert werden.

Der Grad deiner inneren Widerstandsfähigkeit variiert und wird von deiner Persönlichkeit und deiner Lebensumwelt beeinflusst. Schon in der Kindheit, im Verlauf deiner Entwicklung, wird sie gefestigt, wenn du in einer liebevollen, fördernden, stärkenden Umgebung groß wirst. So erklärt sich, warum Resilienz nicht bei allen Menschen gleich stark ist.

Die 7 Säulen der Resilienz sind dicht miteinander verwoben und sollten gut miteinander kombiniert sein, damit sie eine starke Kraft für deine persönliche Entwicklung sind. Wie vieles im Leben, kann man nicht alles gleichzeitig angehen, aber man kann beginnen, sich Schritt für Schritt mit den einzelnen Säulen zu beschäftigen und sie stärken.

Nach meiner Ansicht braucht es im ersten Schritt einmal die Stärkung dieser drei Säulen.

Akzeptanz: Ich nenne es gerne auch „das innere Schulterzucken“. Manchmal geschehen Dinge, die wir nicht beeinflussen können. Wir haben keine Möglichkeit einzugreifen, auch wenn wir es noch so gerne möchten – uns sind die Hände gebunden. Hier gilt es, Veränderung(en) als Teil des Lebens zu sehen. Wenn ich es nicht ändern kann, dann kann ich es zumindest akzeptieren, als Herausforderung betrachten und meine Position somit viel realistischer bewerten.

Optimismus: Wer eine positive Grundeinstellung mitbringt, kann fordernde Situationen leichter meistern und geht gestärkt aus Krisen hervor. Leichter gesagt als getan, ich weiß. Hier geht es aber auch nicht darum, sich alles schön zu reden, sondern in schwierigen Lebenslagen auch das kleinste Stückchen an positiven Aspekten auch wahrzunehmen.

Lösungsorientierung: Betrachte Probleme nicht als unüberwindlich. Achte darauf, auch andere Perspektiven einzunehmen. Aus einer anderen „Ecke“ betrachtet, sieht das Problem vielleicht schon viel kleiner aus. Konzentriere dich auf mögliche Lösungen statt im „Jammern“ zu verharren und finde so schneller die passende (Lösungs-)strategie. Sei achtsam für mögliche Wachstumschancen.

Diese drei Säulen sind die Basis deiner Resilienz, denn sie verändern dein Mind-Set, setzen einen anderen Fokus und helfen dabei, dich nicht von deinen Ängsten, deiner Verzweiflung, Wut, etc. vereinnahmen zu lassen und deine Klarheit zu verlieren. Das hat damit zu tun, dass heftiger Stress uns daran hindert, klare und situationsangemessene Entscheidungen zu treffen. Stichwort Hirnschranke.

Wenn dich das Thema Stress interessiert, lege ich dir meine STRESS Blog-Serie ans Herz.

Wenn nun also die oben erwähnten Säulen gut „verankert“ sind, geht es um die nächsten wichtigen Säulen, damit dein „Lebenshaus“ ein wirklich stabiles Fundament erhält.

Selbstwirksamkeit: Im Grunde regt diese Säule an, deine Opferrolle/-haltung zu verlassen. Wer Herausforderungen selbstbewusst angeht, glaubt an sich und übernimmt die Initiative. Baue dir ein positives Selbstbild auf, indem du daran denkst, wie viele schwierige Situationen deines Lebens du aus eigener Kraft gemeistert hast. Du kannst etwas bewegen und bewirken, wenn du dich zum Handeln entschließt.

Achtsamkeit: ein geflügeltes Wort. Aber was heißt es? Ich verstehe darunter, dass du dir Zeit nimmst, um innezuhalten, für dich selbst sorgen, deine Batterien wieder aufzuladen. Es bedeutet auch zu erkennen, wann du deine Belastungsgrenzen erreichst und wahrzunehmen, wenn sich deine Gesundheit verändert und gegenzusteuern. Wer achtsam mit sich umgeht, geht auch achtsam mit seinem Umfeld um.

Zukunft planen: Es braucht den Blick in die Zukunft und Ziele, die man anstrebt, denn das verändert den Blickwinkel: Denn nicht jede (dramatische) Situation wird ewig bestehen bleiben. Die Welt dreht sich weiter, verändert sich – so wie wir auch – und so wird es auch mit dieser Situation sein.

Und last but not least:

Soziale Kontakte: wir sind soziale Wesen und brauchen die Gruppe. Wer Menschen um sich hat, die ihn unterstützen, „auffangen“ und beraten, wird sich schneller erholen als ein Einzelgänger.

Wenn du noch Fragen hast oder Du Deine Resilienz stärken willst, unterstütze ich Dich gerne dabei: Kontakt.

Was Pferde mit deinem Potential zu tun haben…

Kannst du authentisch, klar und selbstbewusst kommunizieren? Wie schätzt du deine Fähigkeit ein, Entscheidungen zu treffen? Gehst du dein Tempo oder beschleunigst du, weil man es von dir erwartet? Denkst du in geordneten Bahnen und Strukturen oder bist du ein*e Regelbrecher*in?

Ein Pferd wird es dir zeigen.

Pferde sind unvoreingenommene Wahrnehmungsmeister. Sie erfassen instinktiv, wie es um deinen tatsächlichen Gemütszustand bestellt ist und nicht, was du im Außen repräsentierst. Außerdem sind sie Fluchttiere und besitzen daher die Gabe der wortwörtlichen Rundumsicht. Wohingegen ein Jäger, wie z.B. ein Wolf, sich durch Fokussieren aufs Ziel auszeichnet. Warum erzähle ich dir das?

Anfang September habe ich bei einer pferdegestützten Coaching Session mitgemacht (Pferdegestützte Teamentwicklung – Hoch-Consult) und habe dabei viele Parallelen zum IMX Tool zur Persönlichkeits- und Potentialanalyse entdeckt, das ich bei meinen Stress-Management-Coachings einsetze.

Ich bin also mit dem Pferd motiviert losgegangen, aber bei der Umrundung vom 1. Hindernis blieb Chester stocksteif stehen. Ich habe zuerst geduldig, dann verzweifelt und immer entmutigter wiederholt versucht, ihn zum Weitergehen zu bewegen, aber nix hat geholfen. Ratlosigkeit, Frustration, Stress. Erst als ich – auf Zuruf der Trainerin – die Richtung gewechselt habe, wurde mir klar: Wir sind durch unsere Vorstellungen davon, wie Dinge oder Aufgaben zu erledigen sind bzw. wer wir glauben zu sein, sehr eingeengt. Wir bleiben beharrlich bei altbewährten Abläufen oder Verhalten, statt zu überlegen:

  • Welche Alternativen zum Ziel gibt es? Was kann ich tun, wenn die eingeschlagene Richtung nicht funktioniert?
  • Warum kann bzw. will der Mitarbeiter (in diesem Fall das Pferd) die Aufgabe nicht auf meine Art lösen? Was braucht er, um Weitergehen zu können?? Ist der Radius/das Timing/etc. zu eng? Sind meine Vorstellung davon, wie es zu erledigen ist, zu starr?

Ähnlich wie ein Pferd ist auch das IMX Tool ein Spiegel deines Innenlebens. Es zeigt dir die Schichten deiner Persönlichkeit und welche Masken und Schutzmechanismen du dir über die Jahre zugelegt hast. Das Tool gibt dir einen sehr guten Einblick in dein Verhalten, deine Motivation und deine Talente bzw. dein aktuelles Mind-Set und macht dir deine Persönlichkeit, was du brauchst und dein eventuell ungenutztes Potential bewusst:

Verhalten: Triffst du deine Entscheidungen schnell? Bist du ein Quell vieler Ideen und kannst sie auch umsetzen? Kannst du die „Seite“ wechseln, ohne die Aufgabe zu torpedieren? Wie nutzt du deine Kommunikationsfähigkeit? Lenkst du Fokus & Achtsamkeit auch auf’s Gegenüber? Brauchst du Ruhe und dein Tempo zur Erledigung deiner Aufgaben? Oder bist du zackig und schnell unterwegs? Bist du stark mit Prozessen, Regeln, Normen verwoben oder ein:e Frei- und Querdenker:in?. Gibt es Bereiche, wo du dich verbiegst (und Kraft verlierst), weil du dein Verhalten an die Umwelt bzw. dein Umfeld adaptiert hast? 

Wie steht es um deine Talente? Hast du sie alle gut ausgeprägt und sogar ein Supertalent in einem Bereich? Bist du eher empathisch, praktisch oder systemisch in deinen Talenten veranlagt? Oder sind deine Talente gar nicht ausgeprägt? Und wie siehts es mit deinem aktuellen Mind-Set aus? Bist du nur Beifahrer im Fahrzeug deines Lebens? Hast du Ziele, Visionen, einen Plan? Bringst du deine PS auf die Straße? Wie steht es um dein Selbstvertrauen?

Außerdem betrachtet das IMX Tool auch deine stärkste Motivation. Was treibt dich an, was bringt dein Herz zum Schwingen, was brauchst du im (Arbeits-)Umfeld um Höchstleistungen zu bringen? Bist du wirtschaftlich motiviert? Oder ist dir Harmonie und Schönheit wichtig? Macht & Einfluss, Wissen, Altruismus, Individualismus oder Regeln und Ordnung?

Wenn wir all diese Fragen gemeinsam beantwortet haben, dann kannst du bewusst daran gehen, jene Bereiche, die dich in deiner Kraft hindern, zu verändern und für dich zu verbessern. Ich bin bereit! Und du?

KONTAKT

Ich kenne viele Leute, die (fast) jeden Tag frustriert in die Arbeit gehen, aus unterschiedlichsten Gründen ihren Job nicht mögen, die 8 Stunden und mehr regelrecht „absitzen“ um dann endlich „leben“ zu können. Wie ist das bei dir? Kennst du das auch?

In Deutschland z.B. sind 25% der Arbeitnehmer im Job demotiviert, obwohl die Arbeitsbedingungen gut sind. Die Verantwortung für Verbesserung liegt jedoch immer bei jedem einzelnen. Veränderung startet immer bei dir selbst.

Frustration im Job kann viele Gründe haben. Einer kann sein, dass du in deinem Jobumfeld „gegen deine Natur“ lebst und arbeitest oder aber daran, dass du im Grunde deines Herzens etwas ganz anderes tun magst. Beides verursacht Stress, kann man aber verändern. Nicht sofort und in der Sekunde, aber mit der passenden Ausrichtung. Den Job zu wechseln, um neues Glück zu finden macht keinen Sinn, wenn man nur neues „gutes“ Gefühl sucht. Es bringt nur Erfolg, wenn du dich selber kennst. Denn unsere wichtigsten und wesentlichsten Eigenschaften sind Authentizität & Selbsterkenntnis. Soll heißen, du musst deinen Fokus, deine Ausrichtung verändern und dein Potential erwecken.

Ich nutze dafür in meiner Arbeit das IMX-Persönlichkeits- und Potentialanalysetool, denn es liefert mir genau jene Felder, wo ich in meinem Coaching ansetzen kann. Punktgenau. Treffsicher. Dabei beleuchte ich die Bereiche deines Verhaltens [wo verbiegst du dich (noch) und warum?], deiner Motivation, deiner Talente und deines Mind-Sets. All das gibt Aufschluss darüber, wo du dich stresst, weil du gegen dein Potential arbeitest, dir selbst im Weg rumstehst. Was dich in weiterer Folge natürlich frustriert.

Betrachten wir mal das falsche Jobumfeld:
Jeder Mensch hat ein natürliches Verhalten, in dem er sich wohl und sicher fühlt. Meist jedoch wissen wir um unsere natürlichen Fähigkeiten kaum mehr Bescheid, weil sich über die Jahre adaptierte Muster darübergestülpt haben, die uns nicht bewusst sind und uns bremsen, verunsichern und vor allem stressen.
Ein Mensch z.B. der Zeit braucht, um Entscheidungen zu fällen, weil er gerne alle Aspekte einer Situation beleuchten möchte, wird in einem Jobumfeld, dass Geschwindigkeit fordert, kaum in sein volles Potential kommen und permanent unterschätzt oder übersehen.

Auch in Sachen Motivation leben ganz viele Menschen gegen ihre Natur. Kaum jemand macht sich Gedanken darüber, was ihn wirklich motiviert. EIn paar Beispiele:
a) Wenn du deine höchste Motivation Individualismus wäre, dann wirst du dir vermutlich schwer tun, bestimmte Aufgaben auf die (vom ChefIn) vorgegebene, seit 100 Jahren gleiche Art, zu erledigen. Du machst Veränderungsvorschläge, willst dein Ding machen… aber wahrscheinlich eckst du damit an.
b) Ein kreativer Kopf wird in der Buchhaltung höchstwahrscheinlich nicht zufrieden sein.
c) ein ästhetisch motivierter Mitarbeiter braucht eine schöne, harmonische Umgebung und wird in einem „Besenkammerl“ als Büro hochunglücklich und frustriert sein.

Zu guter Letzt solltest du auch wissen, welche Talente dir mitgegeben sind. Was nutzt du unbewusst (wie atmen) in stressigen Situationen zuerst: Empathie? Oder denkst du nur an das Ziel – gehst also strategisch vor? Oder bist du eher der/die praktisch veranlagte und hast die nächsten Schritte, die notwendig sind, klar vor Augen?

Wenn dich das interessiert und es dich anspricht: Mit dem IMX Tool kannst du dich auf Spurensuche begeben und deine natürlichen Veranlagungen und Talente entdecken. Wenn dir klar ist, wie du „tickst“, was du brauchst, wie und warum du dich auf eine bestimmte Art verhältst, dann (er)lebst du plötzlich wieder sehr viel Leichtigkeit. Und du wirst authentischer. Außerdem richtest du deinen Kompass auf andere Gebiete aus, dorthin, wo deine Talente liegen und kannst zum Beispiel beim nächsten Mitarbeitergespräch schon deponieren , dass du an Veränderung in diese Richtung interessiert bist.

Und was, wenn du im Grunde deines Herzens etwas ganz anderes tun willst: .
Manchmal sind wir in einem Job, weil er uns Sicherheit und regelmäßiges Einkommen bietet. Aber eigentlich würden wir gerne etwas ganz anderes tun. Aber alles hinwerfen und „Feuerwehrmann werden“ (Grisu, falls sich wer erinnert) ist finanziell grade einfach nicht möglich. Was also tun, wenn die Verpflichtungen uns vereinnahmen?

Wie kommst du aus dem Feld der Frustration ins Feld der Freude?
Vielleicht kann das, was dich in Wirklichkeit reizt, als Hobby ausgelebt werden? In einem Verein? In einer Gruppe von Gleichgesinnten? Wenn das nicht reicht und du das unbedingt beruflich machen willst und damit Geld verdienen, dann (ACHTUNG: Fokus-Shift!) überlege dir genau, in welchen kleinen Schrittchen du dich an deine wahre Herzensfreude annähern kannst. Mach sowas wie einen Mini-Businessplan: was oder wen braucht es, wieviel Budget ist notwendig? Wer kann mir helfen? etc. etc. – Beschäftige dich jeden Tag ein bisschen mit deinem Traum, glaub daran, dass du dein Ziel erreichen wirst (auch wenn andere den Kopf schütteln), richte dich auf dein Ziel aus, und kümmere dich darum, dass du alles tust, was getan werden muss. Alleine diese Vorfreude wird dich boosten und dir Antrieb geben, wenn die Zeiten wieder mal schwerer sind. Sorg dafür, dass dein Herzensfeuer nicht erlischt, dann bist du richtig unterwegs.

Über Talente, Blinde Flecken und dein Mind-Set

Der 3. Bereich des IMX Persönlichkeits- und Potentialprofils befasst sich mit den tiefsten Schichten deiner Persönlichkeit und macht die Komplexität einer Person sichtbar. Die Talentanalyse zeigt, wie du denkst und Entscheidungen triffst.

Talente und MindSet

TALENTE (blaue Balken)

Wie nimmst du deine äußere Welt wahr? Wie reagierst du darauf? Bist du eher der empathisch oder der praktisch reagierende Typ? Oder bist du systemisch talentiert und hältst deinen Blick immer auf das große Ganze, das Ziel gerichtet?  Was bringst du unter Druck und Stress am Besten zum Einsatz und wo sind deine „blinden Flecken“?

Ein Talent ist die außergewöhnliche Begabung eines Menschen in einem bestimmten Gebiet. Im IMX Profil zeigen wir mathematisch genau, ob du SYSTEMISCH (=ergebnisorientiert, Problemlösung, Projektfokus) und/oder PRAKTISCH (= prakt. Denken, konkret organisieren können) und/oder EMPATHISCH (=selbstbewusst, empathisch, Verständnis für andere, emotionale Kontrolle, Stressbewältigung) bist. Das ist angeboren und ist nicht erlernbar. In jenem Bereich, der als Talent (6+) oder gar MASTER-TALENT (8+) gemessen wird, lieferst du unter Druck Ergebnisse in gleichbleibender Qualität, es geht dir leicht von der Hand, weil du es intuitiv machst.

MINDSET (rote Balken)

Hier geht es um deine innere Welt. Sitzt du am Steuer oder bist du nur Beifahrer? Weißt du wie du von A nach B kommst? Wohin geht deine Reise? Hast Du Ziele, Visionen? Bist du dir deiner Rolle(n) und Bedeutung im Leben bewusst? Wie definierst du dich? Ist dein Selbstwertgefühl/-vertrauen stark (genug) ausgeprägt? Lebst du deine gesamte Leistung? Wenn du dein MindSet nicht in allen Werten und Elementen manifestiert und lebst, dann bringst du dein Potential nicht auf die Straße.

Das wäre doch jammerschade und stresst dich obendrein … also:

Know yourself –> Unlock yourself.

JETZT: Kontakt

Was bei Stress und Unruhe hilft

Manchmal springt mein Verstand wie ein Affe von Ast zu Ast. Ich bin kaum bei der Sache, meine Konzentration geht gegen Null, ich lasse mich von meinen rastlosen Gedanken total schnell ablenken. Im Yoga nennt man diesen Zustand bzw. einen unruhigen Verstand zu recht „Monkey Mind“

An solchen Tagen setze ich mich vor den Computer, um etwas zu arbeiten, nur um nach 3 Minuten schon wieder aufzustehen, weil mir etwas anderes eingefallen ist. Und während ich das mache, fällt mir wieder etwas ein, was ich auch noch erledigen wollte und ich breche meine aktuelle Tätigkeit ab, um mich einer weiteren Aufgabe zu widmen. Dazwischen suche ich mein Kaffeehäferl, das ich in meiner Unkonzentriertheit irgendwo abgestellt habe. Keine Ahnung mehr wo. 😉 So geht das oft den ganzen Vormittag. Du kannst Dir lebhaft ausmalen, dass ich an solchen Tagen ziemlich viele angefangene Tasks habe und keinen einzigen fertig kriege. Das ist ganz schön frustrierend.

Wenn wir viel um die Ohren haben und der Stresspegel immer weiter in die Höhe wandert, passiert dieser Zustand von innerer Unruhe und Unbewusstheit. Der Verstand rattert auf Hochtouren und liefert ständig neue Impulse und Gedanken, die Aufmerksamkeit von uns wollen, ja regelrecht einfordern. Sich in so einem Zustand zu konzentrieren ist ein wahrer Kraftakt und gelingt nur unter Mühen. Meist werden wir dann noch ungeduldig mit uns selbst und grantig gegenüber den zu erledigenden Dingen oder Menschen, die uns in so einer Phase „stören“ oder zusätzlich unterbrechen. 

Das ist dann bei mir der Moment, wo mir bewusst wird, dass ich mich hinsetzen und zur Ruhe kommen muss, wenn ich heute etwas vernünftig erledigt haben will. Zuerst notiere ich mir meine Aufgaben/Gedanken und alles was mir so durch den Kopf geht, damit ich alles zumindest gedanklich loslassen kann. Dann Augen zu, durchatmen, langsam und tief, die unruhigen Gedanken immer wieder einfangen und nur auf die tiefen Atemzüge konzentrieren. Ich mache das solange, bis ich merke, dass ich mich wirklich nur noch auf meinen Atem fokussieren kann und meine To Do’s nicht mehr gedanklich dazwischenfunken. Wenn ich wirklich ruhig bin, lese ich die To Do’s durch sortiere sie nach Dringlichkeit und starte dann mit meinem ersten bzw. wichtigsten Task. 

Tipps für daheim, fürs Büro und unterwegs

Wenn ich daheim bin, gelingt mir das „runterkommen“ ganz gut. Ich nehme mir Zeit für die eben beschriebene Atem-Übung, weil ich weiß, wie gut sie mir tut und wie effizient ich danach agieren werde. Ganz anders ist die Sache, wenn man im Büro sitzt. Da ist es unter Umständen schwieriger, sich einen ruhigen Moment, geschweige denn einen ruhigen Raum zu schaffen, wenn man vielleicht kein eigenes Zimmer hat. Dann empfiehlt sich der Rückzug auf die Toilette, um ungestört zu sein. 😉 (leider gibt es in vielen Büros noch keinen Ruheraum für solche Zwecke – aber ich arbeite daran, das zum Standard für Firmen und ihre Mitarbeiter zu machen …)

Eine 5-Minuten-Übung, die auch in einem Großraum-Büro machbar ist (vielleicht wollen ja sogar einige KollegInnen mitmachen): Im ersten Schritt setze dich (wieder) aufrecht hin, stelle beide Füße nebeneinander auf den Boden, und wenn du eine gute Sitzposition hast, dann mache etliche tiefe Atemzüge. Du kannst dabei die Augen schließen, wenn es dir angenehm ist. Sonst kann man auch einen Punkt vor sich auf dem Schreibtisch oder Boden fixieren. Währenddessen im Körper nachspüren, ob es wo Verspannung/Anspannungen gibt und diese bewusst lösen und lockern (Schultern, Stirn, Kiefer, …). Zum Schluss wandert deine Aufmerksamkeit zu den Fußsohlen, nimm‘ sie bewusst wahr und erde dich. Jetzt kommt (d)ein Mantra zum Einsatz, das du still und im Geiste formulierst. Das können Sätze sein, wie etwa „Ich bin ruhig und gelassen“, „Mit jedem Atemzug werde ich ruhiger und entspannter“ oder ähnliches.

Wenn es dir schwer fällt, einen Satz für dich zu finden, dann lege ich dir mein Kartenset „Mein Mantra für jeden Tag“ ans Herz. 52 Hochglanz Karten in einer Box.

Bestellbar unter Angabe von Namen und Adresse per Mail (€ 24,90 zzgl. Versandkosten).

Durch das Wiederholen des Mantras, fokussieren wir unseren Geist für ein paar Minuten auf diesen einen Satz. Wir erschaffen damit sozusagen einen Raum, in dem kein Platz ist für unser „Monkey-Mind“. Zwar wird es anfangs versuchen uns abzulenken, aber je öfter wir diese oder ähnliche Übung(en) machen, umso stärker ist unsere Abwehrkraft.

Wenn ich unterwegs bin und die Hektik zuschlägt, weil ich zum Beispiel in einem Stau festsitze und zu meinem Termin zu spät kommen werde, nutze ich Mantras, um meinen Geist von den negativen Gefühlen zu entkoppeln und mich zu entstressen. Ich kann meine wilden Gedanken zähmen und durch das stille Wiederholen meines Tages-Mantras zwinge ich meinen Verstand zur Ruhe. Ich konzentriere mich dabei so auf meinen Mantra-Satz, dass alles andere ausgeblendet wird und ich in eine Art entspannten Flow-Zustand komme. Durch dieses routineartige und gebetsmühlenartige Wiederholen aktivieren wir unseren Para-Sympathikus. Der hilft dabei, die innere Alarmbereitschaft runterzufahren und die Unruhe in Entspannung zu verwandeln. Und schließlich löst sich der Stau nicht auf, nur weil ich hinter dem Steuer grade ausflippe; besser ich nutze diese unfreiwillige Pause für eine Runde Achtsamkeit und Atmen. 😉

Es empfiehlt sich, diese Mantra-Übung auch zu praktizieren, wenn du grade nicht unter Druck bist. Zum Beispiel immer wieder regelmäßig auf dem Weg in die Arbeit im Auto oder in der Strassenbahn/Bus, bei jeder Liftfahrt, in jeder Wartesituation. Je mehr dein Verstand diese Arbeit kennt, umso stärker werden deine Synapsen und neuronale Netze im Gehirn. Das hilft dir in der „Not“, viel schneller in die Ruhe zu kommen. Also vorher regelmäßig üben, damit das Tool im Ernstfall schon zur Verfügung steht. 

Wenn Du Hilfe oder Unterstützung bei deinem persönlichen Stress-Management brauchst, dann stehe ich gerne mit Rat und Tat zur Verfügung: KONTAKT. Noch mehr Übungen für zwischendurch findest du hier: KLICK.

Leben im Autopilot-Modus

Unser Gehirn ist eine unermüdliche „Aufzeichnungsmaschine“. Alles, was wir bislang erlebt, erfahren, gefühlt und gelernt haben, wird dort gespeichert. Unsere tagtäglichen Wiederholungen werden über die Jahre zu Gewohnheiten, zu automatisch ablaufenden unbewussten Gedanken, Entscheidungen, Verhaltensweisen und Emotionen.

Wenn wir etwas immer und immer wieder machen bzw. denken, erzeugt unser Gehirn daraus eine Art „Software“, ein starkes neuronales Netzwerk, damit Abläufe schneller funktionieren können. Dieses „fire & wire“-Prinzip kennen wir vom Lernen: Was am Anfang noch schwer fällt, wird bei regelmäßiger Wiederholung immer einfacher. Prinzipiell eine gute Sache.

Allerdings heißt das auf der anderen Seite auch, dass wir schon bald hauptsächlich „erinnerte Programme“ abrufen, die den Großteil unseres Ichs repräsentieren. Wir leben also quasi jeden Tag dasselbe Leben mit den immer gleichen Gedanken, Emotionen und Glaubenssätzen, die im Gehirn als dichte neurologische Netze verdrahtet sind. Mit der Zeit übernimmt der Körper die Kontrolle – er kennt die Programmierungen ja mittlerweile – und wir laufen mehr oder weniger auf Autopilot in eine – mit einigen wenigen Abweichungen – vorhersehbare, berechenbare immer gleiche Zukunft. Wir können im Prinzip das Gestern hernehmen und es auf das Heute draufstülpen. Keine berauschende Aussicht.

Die meisten Menschen in der westlichen Welt greifen zum Beispiel beim Aufwachen zuerst nach ihrem Handy. Dann stehen sie auf und machen meist das genau Gleiche wie am Vortag, mit den immer gleichen Abläufen. Das erklärt, warum viele Menschen irgendwann schwer frustriert nach dem Sinn des Lebens fragen oder ins Burn-out rutschen. 90 % unserer Gedanken sind dieselben wie jene vom Vortag!

Zurück zur Aufzeichnungsmaschine Gehirn

Unser Denken erzeugt unsere Befindlichkeiten, weil unsere Gedanken alleine Gefühle erzeugen können und diese wieder Gedanken und dann wieder Gefühle … ein stetiger Kreislauf. Wir sind in diesen unbewussten Gedankenkreisen regelrecht gefangen. Und unser Körper ist in dieser Hinsicht äußerst objektiv: Er unterscheidet nicht zwischen einer realen Erfahrung und einem Gedanken.

Kleines Experiment gefällig? Beobachte, wie sich deine Stimmung durch die folgende Übung verändert:

Verziehe dein Gesicht zu einem Lächeln, von einem Ohr zum anderen. Einfach so. Als würdest du grad den besten Witz deines Lebens hören und darüber lachen müssen. Halte diese „Grimasse“ (vulgo „Grinsekatze“) für mindestens eine Minute. Meist hebt sich die Laune in dieser kurzen Zeit, weil das Glückshormon Dopamin ausgeschüttet wird, was durch einen Nervenreflex beim Lachen (über das Kiefer ins Gehirn) aktiviert wird.

Mehr kurze alltagstaugliche Übungen findest du hier

Die vier Schritte zur Veränderung

Schritt 1:  Bewusst.sein und Veränderungswille

Der erste Schritt zum Wandel besteht darin, sich b e w u s s t  dafür zu entscheiden, diese Veränderung machen zu wollen.

Danach darfst du dich und deine Abläufe mal bewusst wahrnehmen und beobachten. Schreib dir zum Beispiel auf, welche Routinen du Tag für Tag hast. Machst du die immer gleichen Dinge? Ärgerst du dich tagtäglich über das Gleiche? Bist du schon beim Aufstehen frustriert? Manches ist tief im Unterbewusstsein vergraben und wird eventuell länger brauchen, um es zu erkennen bzw. zu verändern. Such dir anfangs jene Dinge heraus, die dir leicht (auf)fallen, und beginne dort mit der Veränderung.

Schritt 2: Gedankenschleifen stoppen

Hol dir deine unbewussten (hinderlichen) Gedankenschleifen ins Bewusstsein. Beobachte achtsam: Was denkst Du den lieben langen Tag über dich, deine Mitmenschen, dein Leben, deine Gesundheit, Geld usw. Notiere dir die Sätze und lasse sie auf dich wirken. Dann frage dich, woher sie kommen und vor allem, ob du sie weiter denken willst, ob sie (noch) immer gelten, (noch) immer wahr sind. Ertappe dich dabei, wenn du sie wieder und wieder hervorholst und nimm dir vor, diese Gedanken zu unterbrechen und nicht weiterzudenken. Ich zum Beispiel schnippe mit den Fingern und sage mir dann: „Hör auf damit. Denke einen neuen Gedanken!” – funktioniert gut für mich.

Schritt 3: Abläufe verändern

Beginne schon in der Früh damit, deine Abläufe leicht zu verändern. Zum Beispiel könntest du dir, bevor du aufstehst, noch fünf Minuten in Ruhe schenken, um im Tag anzukommen. Denk nicht an deinen Terminkalender, nicht daran, was du im Lauf der nächsten Minuten zu tun hast oder was gestern passiert ist. Einfach nur sein. Dankbar für den neuen Tag und all die Dinge, die du schon hast wie Gesundheit, Freunde, Familie, ein Dach über dem Kopf, einen Job, Geld, Essen …). So kannst du üben, im gegenwärtigen Moment zu sein. Setz dich beim Frühstück auf einen anderen Sessel. Fahre einen anderen Weg in die Arbeit, steig eine Station früher aus … Ich glaube, du weißt, was ich meine.

Schritt 4: Präsent sein

Lenke während des Tages dein Bewusstsein immer wieder auf die Gegenwart. Dazu nutzt du deinen Atem, denn er geschieht nur im gegenwärtigen Moment. Atmen ist immer Gegenwart. Wenn du dir Zeit nimmst, kurz innezuhalten und dich – vielleicht sogar mit geschlossenen Augen, damit du die Verbindung zur Außenwelt unterbrichst – auf deinen tiefen ruhigen Atmen zu konzentrieren, wirst du feststellen, dass sich etwas verändert. Vergangenheit ist vorüber, Zukunft findet noch nicht statt. Du bist präsent. Sich zu verändern, heißt über dein Umfeld und deine Lebensumstände hinauszuwachsen.

Neue Abläufe, neue Sichtweisen, neu Gelerntes, das zu neuen Denkweisen führt, sollte also logischerweise auch zu neuen Wahlmöglichkeiten und Entscheidungen führen, die – wenn sie umgesetzt werden – zu neuen Verhaltensweisen führen sollten. Dadurch können neue Erfahrungen entstehen, die neue Gefühle erzeugen. Neue Gefühle und neue Emotionen sollten neue Gedanken hervorrufen. Das fördert deine Weiterentwicklung.


You must be playing your mind – your mind should not be playing you. – Sadhguru


Rechne damit, dass dein Verstand (und auch dein Körper) dir öfter „einreden” wollen, dass das alles Unfug und viel zu kompliziert ist. Schließlich wollen sie die altbewährten einfachen, schnellen und erprobten Pfade nicht verlassen. Lass dich davon nicht beeindrucken. Bleib dran, auch wenn es manchmal mühsam wird.

Wenn Du dabei Unterstützung brauchst, steht ich dir gerne mit Rat und Tat zur Seite: KONTAKT

Kennst du deine Motivation?

Was turnt dich wirklich an, was begeistert dich, was sorgt eher für Unbehagen, was brauchst du in deinem täglichen Umfeld?

Der 2.Teil des IMX Persönlichkeits- und Potentialprofils zeigt dir im Motivations-Index (in Anlehnung an die wissenschaftlichen Arbeiten von Dr. Spranger und Dr. Allport) jene sieben Grundmotive, die wir Menschen als wichtig empfinden. Wie stark (oder schwach) ausgeprägt sind Wirtschaftlichkeit (WIR), Unabhängigkeit (IND), Wissen/Wahrheit (THE), Altruismus (ALT), Macht/Einfluss (POL), Ordnung/Struktur (REG), Ästhetik/Harmonie (ÄST).

Kennst du deine stärkste Motivation? Was treibt dich jeden Tag an, in oder an die Arbeit zu gehen?

Wenn du zum Beispiel Wirtschaftlichkeit als stärksten Motivator hast, werden dich gutes Gehalt und andere wirtschaftliche Anreize stark triggern. Der ästhetisch motivierte Mensch legt großen Wert auf einen schönen Arbeitsplatz und ein harmonisches Umfeld, wo er ruhig und konzentriert arbeiten kann. Dieser Mensch wird sich auch im Home-Office wohler fühlen, als andere. Individualisten werden für ihre Unabhängigkeit lieber ein geringeres Entgelt akzeptieren, um ihre Freiheit weiterhin leben zu können.

Wer gegen seine „Veranlagungen“ lebt, erfährt dies oft als mühsam und anstrengend. Es lohnt sich daher, genauer auf seine Werte und Motive zu blicken und sie zu verstehen, damit man sie in das persönliche und berufliche Umfeld integrieren kann. Deshalb ist auch die Arbeit an den Motivatoren ein Teil meiner IMX-Stress-Management-Coachings. Auf diese Weise gewinnst du neues Selbstbewusstsein und darfst eine neue Klarheit in dein Leben bringen.

Die Zeit ist reif. Nutze sie und mach dein Leben (wieder) leichter: Kontakt

Verhältst Du Dich authentisch?

Es heißt, dass jene Menschen am erfolgreichsten sind, die sich natürlich verhalten und sich nicht „verbiegen“ (lassen). Wenn es stressig ist und Du unter Druck stehst, reagierst du instinktiv. Je nachdem wie dein natürliches Verhaltensmuster in dir angelegt ist, gehst du auf Rückzug und brauchst Zeit, um zu überlegen, oder Du gehst ins Außen, suchst den Austausch und lässt deinen Emotionen, deinem Frust freien Lauf.

Im entspannten und normalen Alltag passen wir unser Verhalten häufig an unsere Umgebung oder der Erwartungshaltung anderer an. Das haben wir irgendwann mal so „gelernt“ („sei nicht so laut“, „dränge dich nicht so in den Vordergrund“, „sei nicht so aufdringlich“, „Eigenlob stinkt“ und andere regulative Glaubenssätze, die man uns übergestülpt hat…). Unter Stress können wir dieses angepasste Verhalten nicht mehr bewusst steuern, geschweige denn aufrechterhalten. Da gilt nur noch „Kampf oder Flucht“ und wir greifen auf unser ureigenstes, natürliches Verhalten zurück, denn das gibt uns Sicherheit.

Im 1.Teil des IMX Persönlichkeits- und Potentialanalyse-Profils zeigt uns das DISC-Modell (basierend auf den Forschungen von Dr. Marston und Prof. Dr. Geier) die vier Grundmuster unseres natürlichen und adaptiven Verhaltens:

  1. Dezisiv: entschlossen, entscheidungsfreudig, fordernd, wagemutig
  2. Interaktiv: optimistisch, kommunikativ, kontaktfreudig, impulsiv
  3. Stetig: geduldig, beständig, freundlich, änderungsscheu
  4. Umsichtig: systematisch, kritisch, analytisch, gewissenhaft

Im leistungsorientierten (Arbeits-)Alltag fördert bzw. wünscht man sich eher extrovertiertes Verhalten und bewertet Entschlossenheit und Entscheidungsfreude tendenziell höher als Geduld, Freundlichkeit und Beständigkeit. Daher sind viele Menschen bestrebt, sich möglichst tough und durchsetzungsstark zu zeigen, was sich aber – wenn es nur aufgesetzt und eingeübt ist – à la longue auf die persönliche Leistung niederschlägt, dich anstrengt. Leben wir unser natürliches Verhalten, brauchen wir keine Energie dafür aufzuwenden, uns anzupassen oder die Erwartungen anderer zu erfüllen, was auf Dauer einfach nur frustrierend und vor allem stressig ist.

Deshalb gehört zu meinen Stress-Management-Coachings das IMX Tool dazu, weil es als Basis dient, um sich selbst (wieder) besser kennen zu lernen, sich in all seinen Facetten zu akzeptieren und Stolz darauf zu sein. Auf diese Weise gewinnst du neues Selbstbewusstsein und darfst eine neue Leichtigkeit in dein (Arbeits-)Leben bringen.

Bei Buchung bis zum 31.3.21 gibt es 15% Rabatt auf das Basisprofil. Lass‘ dich auf dieses Abenteuer ein und mach dir dein Leben wieder leichter: KONTAKT.