Warum eine Morgenroutine wichtig ist

„Der Morgen entscheidet über den Erfolg deines Tages. So viele Menschen wachen auf und checken als erstes ihre Nachrichten, E-Mails und Social Media, ich nutze die erste Stunde des Tages für meine Morgen-Routine: Frühstück und Meditation.“

sagt Caroline Ghosn, eine sehr erfolgreiche junge amerikanische Unternehmerin (Levo League Netzwerk).  

Wie ist das bei Dir? Wie sieht dein Tagesbeginn aus?  

Hast du eine entspannte Morgenroutine oder klopfst du den Wecker jeden Morgen 10 mal auf snooze bevor du dich aus dem Bett quälst und dann alles unter erhöhtem Zeitdruck abläuft? Starten deine Tage häufig in dieser Art von Hektik, damit du nicht zu spät ins Büro oder vor deinen PC kommst? Alles in allem kein gelungener Start in den Tag, denn dein Stresslevel erhöhst du damit schon in den ersten Stunden deines Tages. ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ 

Ein Morgenritual gibt einem Tag die nötige Ruhe und Kraft, sowie Struktur und Ziel(e). Es kann dir helfen, die oben angeführte (oder ähnliche) Situationen zu verändern. Wenn du am Morgen gleich den Fokus für deinen Tag setzt, kannst du ihn bewusster, entspannter und produktiver gestalten, was schlussendlich deine Lebensqualität verbessert und dein Stresslevel aktiv beeinflusst. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass viele Menschen zwar den Vorsatz haben, ihren Tag ruhiger und bewusster zu starten, oft jedoch an den einzelnen Schritten scheitern. Das Allerwichtigste dabei: 

Finde deinen ganz persönlichen Weg. 

Jeder hat seine eigenen Bedürfnisse, die berücksichtigt werden müssen. Schließlich soll die Morgenroutine DICH motivieren. Sie muss für dein Leben machbar und nützlich sein. Deshalb habe ich ein paar Tipps und Anregungen für dich zusammengestellt, die dir dabei helfen sollen, deine ganz individuelle Routine zu gestalten.  

#1 offline Schalte dein Mobiltelefon er nach deiner Morgenroutine ein. Lass‘ die Außenwelt, die Sozialen Medien, die Nachrichten mal ganz bewusst links liegen. Das lenkt dich nur (von dir) ab. Schließlich soll diese erste Stunde deines Tag NUR DIR gehören. Unterstütze dich, indem du schon am Vorabend dein Handy auf Flugmodus stellst. Am besten wäre es natürlich, das Handy aus dem Schlafzimmer zu verbannen…aber das kannst du ja im nächsten Schritt versuchen.

#2 step-by-step Um Zeit für eine angenehme Morgenroutine zu haben, musst du natürlich früher aufstehen. Gleich eine Stunde früher den Wecker zu stellen ist nicht zielführend. Taste dich lieber im 5-10 Minuten Rhythmus heran, bis du ganz easy früher aufstehen kannst. Beobachte dabei, welches Zeitfenster deinen natürlichen Biorhythmus am besten unterstützt.  

#3 no snooze Die snooze-Taste solltest du nicht mehr benutzen, denn das ständige Aufwachen und Weiterschlafen bringt deinen Körper komplett durcheinander. Dein Gehirn kennt sich nicht mehr aus, welches Signal es an den Körper weitergeben soll. Strecke dich stattdessen nach dem ersten Wecker-Signal ausgiebig und dann zähle von 7 rückwärts. Bei 0 stehst du auf. Das wird am Anfang schwer sein, aber bleib dran und lass dich von Rückschlägen nicht frustrieren.

#4 Bett machen Gleich nach dem Aufstehen! Polster aufschütteln, Decke richten und glattstreichen. Warum? Das sind die kleinen Dinge fürs Unterbewusstsein. Du hast damit gleich deinen ersten Task erledigt und kannst innerlich einen „Tages-Erfolg“ verbuchen und zweitens ist es schön, am Abend in ein schön gemachtes Bett zurückzukehren.  

#5 ausreichend Schlaf Falls du auch zu jenen gehörst, die bei „früher aufstehen“ schwach geworden sind, möchte ich dich beruhigen. An deine geänderte Aufsteh-Zeit passt du natürlich auch die Gesamtdauer deines Schlafes an – alles andere wäre kontraproduktiv. Nur wer ausreichend viel schläft, ist fit und ausgeruht. Erwachsene brauchen zwischen sieben und acht Stunden Schlaf. Wenn du das beachtest und regelmäßige Aufsteh- und Schlafenszeiten einhältst, kannst sich ein natürlicher Schlafrhythmus bei dir einstellen. So findest du heraus, wie viel Schlaf du tatsächlich brauchst, um ausgeruht zu sein. Auch am Wochenende solltest du das beachten, damit sich dein Körper nicht jedes Mal umstellen muss. Denn das bedeutet Stress und beeinträchtigt die Schlafqualität.  

#6 Wasser trinken Wecke und unterstütze deinen Körper mit einem großen Glas lauwarmem Wasser. Damit füllst du die Wasserspeicher deines Körpers wieder etwas auf. Generell gilt, auch während des Tages ausreichend viel Wasser zu trinken.  

#7 Mantra und Stille Bleib in der Stille, lass das Radio aus und nimm dir 5-10 Minuten Zeit.  Vielleicht magst du dir dazu eine Duftkerze oder Räucherstäbchen anzünden. Dann denke darüber nach (in einer kurzen Meditation oder einfach nur innehalten) und schreibe dir auf, wie der Tag für dich sein soll. Worauf legst du deinen Fokus? Was willst du erreichen? Was schaffen? Erstelle dir dann ein positives Mantra, das dich über den Tag begleitet, dich motiviert und an deinen Vorsatz erinnert.⠀(wenn du dabei Hilfe brauchst, schau gerne bei meinen Montags-Mantra-Highlights auf meinem Instagram Account nach. Dort findest du jede Menge Anregungen für deine Tagesmantras). 

#8 Dankbarkeit Diese simple Übung dauert nur 5 Minuten und shiftet dein Mind-Set von Mangel auf Fülle, denn wenn dir bewusst ist, was alles da ist, wofür du (schon) dankbar sein kannst, schaust du ganz anders auf dein Leben. Schreib dir jeden Morgen 1-5 Dinge auf, für die du dankbar bist, z.B. deine Familien, deine Wohnung, dein gemütliches Bett, dein Job, deine Gesundheit, … Eventuell hilft dir für #7 und #8 ein kleines Tagebüchlein: für Mantra und Dankbarkeitspraxis immer eine Seite. Am Ende hast du eine schöne Erinnerung an dein Jahr. 

#9 Bewegung Nichts Großartiges, ein paar einfache Übungen aus dem Yoga wie zB den Sonnengruß, Dehnungsübungen, ein bis zwei Mal um den Block gehen, oder eine Turneinheit aus dem Internet/TV. Was immer dir Spaß macht. Schon 20 Minuten reichen. Warum ist das wichtig? Wir sitzen mehr als wir uns bewegen, und werden immer bequemer und träger. Unser Körper braucht aber auch Zuwendung in Form von Bewegung. Wenn wir das schon am Morgen machen, dann haben wir den ganzen Tag über das gute Gefühl, etwas für unseren wunderbaren Körper getan zu haben. 

#10 Frühstück Nimm dir Zeit dafür, zumindest eine Kleinigkeit zu frühstücken. Warm, gesund und gekocht (Porridge, Eierspeise, Baked Beans…) wäre optimal. Zwischen 7-9 Uhr hat der Magen übrigens seine stärkste Energie und Verdauungskraft, falls du deine Frühstückzeit darauf abstimmen magst. Wenn dich das näher interessiert, empfehle ich eine Ernährungsexpertin nach der TCM (Trad. Chinesischen Medizin).  

Denke daran, dass du nicht nach 100%iger Perfektion streben musst. Wenn es dir 80% der Zeit gelingt, deine Morgenroutine zu machen, bist du schon auf einem sehr guten Weg. Sei nicht zu streng mit dir (was dich wieder stressen würde!).  Ich wünsche dir jedenfalls viel Erfolg und Freude mit dem Entwickeln deiner Morgenroutine. Und sei dir bewusst, dass du damit AKTIV etwas für deine Gesundheit und dein Stress-Management machst. 

Wenn Fragen auftauchen, oder du Unterstützung brauchst, dann kontaktiere mich gerne.

Der Angst-Virus

In der großen weltweiten Aufregung rund um den Corona-Virus, hat sich still und stetig ein weiterer hinzugesellt: Der ANGST-Virus. Und er verbreitet sich genauso schnell wie sein medial omnipräsenter „Bruder“. Manche spüren die Angst nur ab und zu. Bei anderen Menschen hat sie schon so viel Seelenraum eingenommen, dass sie sie von ihrem Herzen, unserem stärksten Energiefeld, abgetrennt hat. Um mich herum nehme ich im Moment sehr viele Ängste wahr. Angst vor dem Verlust der Gesundheit, der Freiheit, der Existenz, der Zukunft, dem Tod lieber Menschen oder unserem eigenen. 

Man kann sich den negativen Nachrichten kaum entziehen, jeden Tag gibt es neue Meldungen, die verunsichern. Tagtäglich wird man zwischen Informationen und Des-Informationen hin- und hergezerrt. Kein Wunder, dass man jeden Tag mehr Verwirrung, Verunsicherung und Angst bekommt. Auf Basis dieser Emotionen sollen wir dann Entscheidungen treffen, die unser Leben oder das unserer Kinder betreffen. Was ist richtig? Was ist falsch? Die Angst, nimmt uns regelrecht das bisherige Vertrauen in unsere Entscheidungen. Was uns noch mehr verunsichert. Es ist ein Teufelskreis. 

Angst ist prinzipiell kein guter Ratgeber. 

Angst trennt uns von unserer Schöpferkraft, macht uns schwach und manipulierbar, bringt uns in eine Opferhaltung, macht uns krank, weil sie uns stresst. Bei Stress schüttet unser Körper Hormone wie Adrenalin und Kortisol aus, das wiederum regt die körpereigenen Killerzellen an, den Eindringling zu bekämpfen. In einer Akutsituation ist das sehr wertvoll. Was wir aktuell erleben, ist aber eine permanente Angst (sowie Wut, Unsicherheit, Sorge, Ohnmacht,…), die unser Stresslevel und damit auch die oben genannten Hormone stetig ansteigen lässt und chronisch erhöht hält. Das richtet sich langfristig immer gegen uns und unsere Gesundheit, denn der Körper produziert wesentlich weniger Abwehrzellen, kommt immer mehr in einen Zustand der Erschöpfung und wir werden anfälliger.

Der größte Feind unseres Körpers ist und bleibt die Angst, denn sie hebelt leise und unbemerkt wichtige Stoffwechsel- und Immunprozesse aus. 

Im Stress-Management geht es unter anderem darum, deine Angst oder andere starke Emotionen wahrzunehmen und sie bzw. die Situation, der sie zugrunde liegen, akzeptieren zu lernen. Mit diesem Bewusstsein kannst du dann daran arbeiten, eine Veränderung herbeizuführen und Schritt für Schritt deine Resilienz zu stärken. Die Definition von Resilienz ist die „psychische Widerstandskraft bzw. die Fähigkeit, schwierige Lebenssituationen ohne anhaltende Beeinträchtigung zu überstehen und eine rasche Wiederherstellung der psychischen Gesundheit während oder nach stressvollen Lebensumständen zu erreichen.“ Dazu gehören verschiedene Komponenten, die aufeinander bezogen und voneinander abhängig sind. Gut kombiniert, stellen sie eine starke Kraft für deine persönliche Entwicklung dar und bewirken eine machtvolle Stärkung deiner Seele, deines Wohlbefindens. Dazu gehören: Optimismus, Akzeptanz, Lösungsorientiertheit, Achtsamkeit, Soziale Vernetzung, Selbstwirksamkeit und Zukunftsorientierung. Die meiner Meinung nach wichtigsten Säulen Optimismus, Akzeptanz, Lösungsorientiertheit bewegen und verändern deine mentale Stärke, dein MindSet. Achtsamkeit, Soziale Vernetzung, Selbstwirksamkeit, Zukunftsorientierung sind die Säulen, die dich im Außen, in deiner Welt gut verankern. 

Ja, unser Leben ist nicht mehr das gleiche. Wir werden auch so schnell nicht mehr dahin zurückkehren können, aber lasst uns das Beste daraus machen. 

Eine Übung, um sich der Angst zu entziehen, ist die innere Einkehr. Die Zukunft können wir nicht „erdenken“ oder vorhersagen, nur im Hier und Jetzt, im aktuellen Moment finden wir (wieder) Kraft und Vertrauen in unsere Stärke(n). In der Stille und Besonnenheit eines solchen Moments kann man in Ruhe eine andere Haltung einnehmen. Es erlaubt dir, dich von der Angst gedanklich zu lösen und auf eine andere Emotion zu fokussieren. Was haben dir die letzten 12 Monate an positiven Ereignissen/Situationen/Möglichkeiten gebracht? Und wenn du gleich „nichts“ antwortest, dann schau noch einmal genauer hin. Das müssen keine weltbewegenden Dinge gewesen sein. Auch etwas ganz Kleines kann dir Freude gemacht oder dein Leben erhellt haben. Es ist nichts Verwerfliches daran, wenn man in all dem herrschenden Chaos auch etwas Schönes für sich entdeckt, sich daran erfreut und es genießt. Wir lenken speziell in diesen Zeiten zu viel Aufmerksamkeit auf Negativität. Das ist aus Sicht der Stressbewältigung für deine Gesundheit nicht optimal. Die Konzentration auf das Gute, das Positive ist ein wichtiger Teil im Stressmanagement. Sie senkt das Kortisol und erhöht das „Glückshormon“ Dopamin. Außerdem öffnet dieser optimistische Blick auch das Tor zu deinen inneren Schätzen, zu deinem inneren Reichtum: die dir innewohnende Kraft, deine Intuition, Liebe, Vertrauen, und andere Dinge, an die du schon lange nicht mehr gedacht hast.

Es fällt mir an manchen Tagen auch schwer, mich gegen den Angstvirus abzugrenzen. Es erfordert Ausdauer und Mut. Und es braucht die bewusste Entscheidung dagegen ankämpfen zu wollen.  

Meine Anregung an dich, wenn du dich dazu in der Lage fühlst: Hilf anderen, in welcher Weise auch immer es sich für dich richtig anfühlt, ihre Angst auszubalancieren. Das kann ein Lächeln sein, eine kleine Berührung, aufmunternde Worte.  Wenn Du dabei selbst Unterstützung brauchst, dann stehe ich gerne zur Verfügung: Kontakt

Ent-Stressen: Ressourcen nutzen

Es ist die sogenannte „stillste Zeit“ im Jahr. Winter, Advent, Weihnachten. In früheren Zeiten hat man die Zeit genutzt, um inne zu halten und Rückschau auf das vergangene Jahr, man ist zur Ruhe gekommen und ein bissl leiser geworden. Hat sich seine Gedanken zum kommenden Jahr gemacht.

Heutzutage ist es anders. Wir sind viel aktiver und die Kommunikation hat sich verändert. Die Vorstellung im Alltag nicht immer und überall erreichbar zu sein, oder gar einen Tag ohne soziale Netzwerke verbringen zu müssen, ist für viele moderne Menschen richtiggehend beängstigend. Aber auch die kommenden Feiertage erleben manche Menschen regelrecht unangenehm, wenn die üblichen (Alltags- und Arbeits-) Belastungen „runterfahren“ und sie eine quasi „verordnete“ Ruhepause einlegen (müssen).

Kümmere dich daher speziell in der Advents- und Weihnachtszeit gut um deine Ressourcen und Bedürfnisse. Sorge dafür, dass der Stress/Druck, die Belastung auch immer wieder etwas „abfließen“ kann (Stressbewältigung), indem du regelmäßig auf deine Kräfte schenkenden Ressourcen zurückgreifst. Das kann ein Hobby sein, bei dem Du richtig entspannen kannst, vielleicht Yoga, Tai Chi, Qi Gong, Waldspaziergänge, Lesen, ein beruhigendes Bad, … ich glaub, du weißt, was ich meine.

Und weil ja auch ein neues Jahr vor der Tür steht und die Neujahrsvorsätze anstehen, noch ein paar Anregungen:

beginne und beende jeden Tag positiv,

lege immer wieder Ruhepausen ein,

umgib dich mit schönen Dingen,

pflege dein soziales Netzwerk,

geh deinen Hobbies nach,

mache jeden Tag etwas, was dir Freude bereitet,

sei achtsam mit dir,

sorge regelmäßig für Entschleunigung.

Wenn Du dabei Unterstützung brauchst, dann melde Dich gerne bei mir: KONTAKT

In diesem Sinne – besinnlichen Advent, entspannte und frohe Weihnachtstage und einen angenehmen Start ins neue Jahr.

Stress und Zeit

Gestresste Menschen und Menschen, die unter Zeitdruck stehen, haben oft das Gefühl, dass alle Aufgaben gleich wichtig sind. Die Terminkalender sind übervoll und meist sind keine Regenerationspausen und Pufferzeiten mit eingeplant, falls mal etwas länger brauchen sollte.

Die regelmäßigen Pausen sind keineswegs vergeudete Zeit. Sie helfen zu regenerieren, vor allem wenn wir dabei auch den Arbeitsplatz verlassen – und sei es nur für 20 Minuten. Manchmal kann es auch schon helfen, statt einer kompletten Pause, Aufgaben zu erledigen, die weniger Aufmerksamkeit brauchen (Routinearbeiten z.B.). Auch so kann man gut abschalten. Gerade wenn man in einer schwierigen Aufgabe feststeckt, kann es helfen etwas zu tun, wo man rasch ein Ergebnis sieht. Sehr hilfreich ist es auch, wenn man gleichartige Aufgaben bündelt wie z.B. Telefonanrufe erledigen, E-mails beantworten, alle Rechnungen einer Woche gemeinsam überweisen, etc. .

Wichtig ist es natürlich auch, seine eigene Leistungskurve zu kennen. Beobachte dich mal: Wann bist du am leistungsfähigsten für welche Tätigkeit? Wann hast du die meiste Energie, wann sinkt sie? Es ist nicht günstig, wichtige Termine genau in eine Zeit zu legen, wo man meist schläfrig oder unkonzentriert ist.

Auch die Perfektion steht vielen Menschen als Zeit-Stress-Faktor im weg: Aber ganz ehrlich: Besser als gut muss es nicht sein: 100% genügen 😉. Und nicht zu vergessen den Mythos Multitasking: Es beschreibt die Fähigkeit eines Betriebssystems, mehrere Aufgaben zeitgleich auszuführen. In Wirklichkeit verlierst du den Überblick über das einzelne Projekt, kommst unter Zeitdruck, übersiehst Details und widmest dich am Ende keiner deiner Aufgaben zu 100%. Und dann sind da auch noch die Störquellen. Abgesehen vom dabei entstehenden Stress: Wie willst du ernsthaft eine gute Qualität in deine Arbeit bringen, wenn du dabei ständig unterbrochen wirst? Hier könnte es helfen, klar zu kommunizieren, dass man für die nächsten XXX Minuten nicht gestört werden will. Manche Menschen wissen aber oft gar nicht so genau, wann, wer und was sie eigentlich stört. Hier ist günstig, wenn du dir das mal eine Woche lang anschaust und notierst, um geeignete Schritte zu unternehmen.

Abgesehen vom Stress-Faktor „Schlechte Zeiteinteilung“ lähmt uns – wie zu Beginn schon erwähnt – auch oft noch das Thema:

Wichtige Dinge von unwichtigen Dingen unterscheiden!

Die Wichtigkeit einer Aufgabe ergibt sich aus ihrer Bedeutung für die eigenen Ziele. Wenn wir uns mit unwichtigen Dingen verzetteln, bleibt deine Zeit mehr, unsere Energie in die Verwirklichung unserer Ziele zu stecken. Viele Menschen haben ihre langfristigen Ziele aus den Augen verloren und beschäftigen sich sozusagen nur noch mit dem „Daily Business“. Sie sind nicht mehr Regisseur ihres Lebens, haben zwar ein GEfülltes, aber kein ERfülltes Leben.

Daher ist es wichtig, für sich selbst Ziele zu definieren.

Und bei der Einschätzung, wie wichtig eine Aufgabe tatsächlich ist, empfehle ich das Eisenhower-Prinzip:

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Wenn dich das Thema interessiert, oder du dein eigenes Zeit-Stress-Management anschauen und gegebenenfalls verändern willst, dann unterstütze ich dich gerne dabei: KONTAKT

Stress bei Kindern ?!

Was mich im Zuge meiner Beschäftigung mit dem Thema Stress & Stressmanagement am meisten schockiert hat, ist die steigende Anzahl der Kinder (und Jugendlichen), die an bzw. unter Stress leiden und erkranken. Stress wird aktuell meist nur bei Erwachsenen wahrgenommen und besprochen; bei Kindern wird das (bis dato) noch kaum thematisiert. Die Zahlen aus diversen Studien sprechen da aber eine ganz andere Sprache. So hat man beispielsweise festgestellt, dass immer mehr Kinder im Volksschulalter (!) über Leistungsdruck, Versagensängste und Schlafstörungen klagen. Das finde ich höchst alarmierend.

Abgesehen von den familiär-/sozialen Einflüssen (wie Streit, Scheidung, Gewalt, Missbrauch) macht natürlich auch die ständige mediale und allgemeine Reizüberflutung den Kids von heute zu schaffen. Im öffentlichen Raum gibt es fast überall optische Reize (Bildschirme und bewegte Bilder in den Verkehrsmitteln, auf der Straße, Werbung), nicht zu vergessen die ständige Beschallung in Geschäften, Restaurants, Kaffees, Liften, etc. Abends dann noch Fernsehen oder (ungeeignete) Videospiele. Zusätzlich kommt dann auch noch der Freizeit-Stress dazu. Manche Kinder haben einen Terminkalender wie ein Manager. Und dann schlussendlich auch die Einschulung, die für Kinder Anpassung, Aufregung & ungewohnte Anstrengungen bedeutet.

Bei Kindern gelten – wie auch bei den Erwachsenen – dieselben Faktoren bzw. schwerwiegenden Lebensereignisse, die Stress auslösen können. Nach starken Belastungen können seelische Verstimmungen auftreten. Schenkt man dem keine Beachtung, dann reagiert irgendwann der Körper der Betroffenen. Je nach Alter resultieren daraus verschiedene Stress-/Panik-und Krisen-Reaktionen:

  • Alter von 1 bis 5: Daumenlutschen, Bettnässen, Dunkelangst, Angst vor Tieren, Klammern, Nachtangst, Harninkontinenz, Stuhlinkontinenz, Verstopfung, Stottern/Stammeln, Appetitlosigkeit oder Heißhunger, Schwitzen.
  • Alter von 5 bis 11: Aggressivität, Alpträume, Dunkelangst, Schulangst, Fingernägel kauen, sozialer Rückzug von Gleichaltrigen, Jammern, Klammern, Interesselosigkeit, Konzentrationsmangel, Schwitzen.
  • Alter von 11 bis 14: Schlafstörungen, Essstörungen, Rebellion daheim, mangelndes Interesse an Aktivitäten Gleichaltriger, Schulprobleme (z. B. Gewaltneigung, Rückzug, Interesselosigkeit, Mittelpunkt-Streben), physische Probleme (z.B. Kopfweh, undefinierbare Schmerzen, Hautprobleme, Verdauungsprobleme, sonstige psychosomatische Beschwerden), Schwitzen. […] *

Wenn Du also bemerkst, dass dein Kind die o.a. Reaktionen wiederholt zeigt, können das Anzeichen dafür sein, dass es mit den aktuellen Anforderungen überfordert ist. Kläre das auf alle Fälle rechtzeitig mit einem Arzt ab.  „Rette“ dein Kind aus der Reizüberflutung, indem du für Ruhe, Stille und Entspannung sorgst, indem du ihnen To Do‘s und Verpflichtungen aus ihrem Terminkalender streichst zugunsten von Spielzeit (Handy, TV, PC und Tablet meine ich da aber nicht 😊), Langeweile, Reden und Zuhören, Lesen oder Spaziergängen in der Natur.

Wenn wir zulassen, dass sogar schon Volksschul-Kinder gestresst aufwachsen und nicht lernen, wie sie sich davor schützen können, werden sie zu gestressten Erwachsenen ohne Bewusstsein für ihre Belastungsgrenzen, ohne bzw. mit geringer Resilienz und mit vorprogrammierten psychischen/physischen Problemen und Erkrankungen.

Falls dich das Thema interessiert und du dein Kind hier unterstützen magst, lege ich dir meinen „HAPPY OWL“ Kurs für Kinder von 6-10 ans Herz.

An 5 Nachmittagen zeige ich Kindern was im Körper und Gehirn bei Stress los ist und was die Eule Bubo dabei für eine Rolle hat, wer der Chef über die Gefühle ist und warum wir einen Wolf beruhigen müssen. Außerdem geht es um Glück und Dankbarkeit, Optimismus und Selbstvertrauen. Der Kurs zeigt deinem Kind Wege zur Entspannung, fördert sein Selbst-Bewusstsein und Selbstvertrauen, stärkt die Achtsamkeit. Mit vielen kindgerechten und spielerischen Übungen lernt dein Kind seine Emotionen zu begreifen und zu steuern. Tiefe, bewusste Atmung ist dabei ein wichtiger Baustein.

Auch Du profitierst von diesem Training und kannst es für dein eigenes Wohlbefinden nutzen. Ich freu mich auf deine Anfragen/Anmeldung.

* Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Stress

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Stress und Resilienz

Ein wichtiger Aspekt beim Stressmanagement ist die Linderung von körperlichen und seelischen Auswirkungen von Stress, sowie Strategien zu entwickeln, um widerstandsfähiger zu werden = eine höhere Resilienz zu haben. Resilienz bezeichnet die Fähigkeit, selbst in schwierigen Lebenskrisen oder nach schweren Schicksalsschlägen wieder auf die Beine zu kommen – unser seelisches Immunsystem.

Persönlichkeit und Lebensumwelt beeinflussen den Grad deiner Resilienz. Sie wird schon in der Kindheit im Verlauf der Entwicklung erlernt, wenn das Kind in einer liebevollen, fördernden, stärkenden Umgebung groß wird. Allerdings variiert die menschliche Widerstandskraft. Sie ist nicht immer gleich stark. Aber sie kann trainiert werden.

Resilienz trägt wesentlich dazu bei, dass Stressereignisse und Problemsituationen vom betroffenen Menschen eher als Herausforderung denn als Belastung wahrgenommen werden. Dadurch werden mehr aktiv-lösungsorientierte Bewältigungsstrategien angeregt.

Die Säulen der Resilienz (Optimismus, Akzeptanz, Lösungsorientierung, Selbstwirksamkeit, soziale Kontakte, Achtsamkeit, Zukunft planen) sind aufeinander bezogenen und voneinander abhängig. Gut kombiniert, stellen sie eine starke Kraft für persönliche Entwicklung dar:

  • Soziale Kontakte schließen und pflegen. Wer die richtigen Ansprechpartner und Menschen hat, die ihn unterstützen, profitiert vom Wissen und der Hilfe seines Netzwerks.
  • Lösungsorientierung: Probleme nicht als unüberwindlich ansehen. Auf Wachstumschancen achten. Perspektive bewahren. Wer sich auf Lösungen konzentriert, statt unlösbare Probleme zu sehen, findet schneller die passende Strategie.
  • Akzeptanz: Veränderungen als Teil des Lebens sehen. Wer Herausforderungen als solche erkennt, kann Ängste umschiffen und seine Position realistisch bewerten.
  • Zukunft planen: Ziele anstreben. Wer in die Zukunft blickt, erkennt Negativentwicklungen, bevor sie zu handfesten Problemen werden und blickt nach vorne.
  • Opferrolle verlassen: Zum Handeln entschließen. Positives Selbstbild aufbauen. Wer Herausforderungen selbstbewusst angeht, glaubt an sich und übernimmt die Initiative (Selbstwirksamkeit)
  • Optimismus: Wer eine positive Grundeinstellung mitbringt, kann fordernde Situationen leichter meistern und geht gestärkt aus Krisen hervor.
  • Achtsamkeit: Für sich selbst sorgen. Wer auf sich und seine Gesundheit achtet, die eigenen Grenzen kennt, bleibt langfristig produktiv und gesund.

 

Mit der Resilienz ist es wie mit dem Glück: Jeder bekommt ein bissl als Geschenk mit auf den Weg, das entscheidende „Mehr“, muss man sich selbst erarbeiten.

Wenn Dich das Thema interessiert, Fragen auftauchen, oder Du Deine Resilienz stärken willst, unterstütze ich Dich gerne dabei: KONTAKT

 

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Stressbewältigung

Unser ganzes Leben lang sind wir mit den verschiedensten Belastungen konfrontiert. Diese können unterschiedlich gestaltet sein, uns unterschiedlich stressen, denn jeder von uns hat ein ganz individuelles Stressempfinden bzw. Situationen, Themen, etc., die bei ihm Stress auslösen. 

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Wenn auf der einen Seite ständig Belastungen in unser „Fass“ laufen, versucht unser Körper immer ein Gleichgewicht herzustellen. Wenn allerdings die Menge oder Stärke der Stressauslöser so heftig ansteigt, dass sie meine verfügbaren Ressourcen übersteigen und ich außerdem (über meine interne Bewertung) feststelle, dass meine Problemlösungs-Kompetenzen nicht für die Erledigung der aktuellen Anforderung(en) reichen, dann läuft das „Fass“ über – ein bedrohlicher Zustand für den Organismus.

An der Basis unseres Lebensfasses findet sich die Bereitschaft zur Reaktion (Disposition), die sehr individuell ausgeprägt ist. Manche Menschen schreiten zur Tat, andere wieder verharren „regungslos“ wie das berühmte Kaninchen vor der Schlange in ihrem Problem.

Das Lazarus-­‐Modell (1974 – Psychologe Dr. Richard Lazarus) greift diese Thematik auf: Alle Reize, die aus unserer Umgebung auf uns einwirken, werden durch einen persönlich geprägten Filter geschickt und unsere Sinnesorgane alarmieren uns „nur“ bei Veränderungen und dann müssen wir blitzschnell eine Bewertung der Situation vornehmen. Fällt die Bewertung negativ aus und erkenne ich dann auch noch, dass meine Kompetenzen diese Situation nicht bewältigen können, dann wird das „Stress-Programm“ ausgespielt.


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Der nächste Schritt wäre nun die Stressbewältigung (Coping):

  1. Kann ich die Situation ändern? (Problemorientiert) oder
  2. Kann ich meine Einstellung ändern? (Lösungsorientiert)

Optimalerweise geschieht beides, erweitert so unseren Erfahrungsschatz und verändert die zukünftigen Bewertungen. Das stärkt unsere allgemeine Resilienz. (LINK September)

Stress-Management – Coaching:

Bei der Bewältigung von Stress kannst du entweder dein individuelles Thema selbst oder dein Umfeld (z.B. Abläufe in einer Firma, Familie) anschauen. Stress ist ein multifunktionales Geschehen, bei dem man drei sich überschneidende Ebenen unterscheiden kann. Je nachdem, an welchem Baustein man ansetzen mag, gibt es drei Wege zur individuellen Belastungsbewältigung:Screenshot 2020-01-22 11.43.45

„Was stresst mich?“ – Da nennen die meisten Menschen meist etwas aus ihrem Umfeld: Beruf, Kollegen, Chef, Zeitdruck, Beziehung, Kinder, Eltern, Finanzen, Wohnung, bevorstehende Prüfung, … etc.

„Was trage ich selbst dazu bei?“ zeigt die individuelle Stressneigung. Das ist sozusagen die Summe aus der Lebenserfahrung, was man in der Kindheit immer erzählt bekommen hat, welchen zusätzlichen Druck man sich selber macht, diverse Glaubenssätze (Stichwort: Innerer Antreiber, brave-Tochter-Syndrom).

Und schließlich die Frage „Was macht der Stress mit mir?“, denn diese holt die Auswirkungen auf Leben, Körper und Seele ins Bewusstsein: zB. Welche Krankheiten zeigen sich schon? Bin ich nervöser als sonst? Schlafe ich schlecht?

Falls Dich das Thema triggert…an dieser Stelle mein Angebot als Coach im Stress-Management & als Entspannungs- und Achtsamkeitstrainerin: Lass uns deine Themen gemeinsam beleuchten, deinen Stressoren auf die Spur kommen und Möglichkeiten erarbeiten, wie du diese reduzieren kannst. Ich unterstütze Dich gerne dabei: KONTAKT

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Stressauslöser

Wir sind unser ganzes Leben lang mit den verschiedensten Umweltreizen konfrontiert.

Diese können klein sein (z.B. die verpasste Straßenbahn am Morgen, noch immer kein Parkplatz nach der 10 Runde, viel zu spät auf dem Weg zum Kindergarten oder Job, et.), aber auch groß wie z.B. Krankheit, Unfall, Scheidung, Geldsorgen, Existenzängste, Verlust des Arbeitsplatzes oder der Tod eines dir nahestehenden Menschen, … .

Alle diese Faktoren sind mehr oder weniger starke Stressauslöser und können auf Dauer zu Depressionen, Ängsten oder gar Burn-out führen, wenn wir nicht für den nötigen Ausgleich, für tägliche Entspannung und Erholung sorgen.

Zusätzlich kommen natürlich auch diverse Umweltbelastungen dazu, sowie ein Übermaß an Genussmitteln wie Alkohol, Kaffee, Zigaretten, etc. bzw. eine generell ungesunde Lebensführung (zu wenig Bewegung) und Ernährung (zu viel Zucker, zu wenig Obst/Gemüse, ballaststoffarme Mahlzeiten oder zuviele Tiefkühl- bzw. Fertigprodukte).

Aber auch unsere moderne Leistungsgesellschaft tut ihr übriges. Ich habe den Eindruck, es wird alles immer schneller und schneller, es wird immer mehr von uns erwartet, dass wir in immer weniger Zeit vollbringen sollen, wir stopfen unsere Tage voll, sind permanent erreichbar und online, und kommen vor lauter Effizienz nicht mehr zum Durchschnaufen. Wir haben keine Zeit mehr für Ruhe, Stille und Muße, die uns doch eigentlich so guttun würden. Im Gegenteil: viele Menschen werden hochnervös, wenn sie mal für 10 Minuten in Ruhe und Stille verbringen sollen. Also laufen wir schnell weiter im High-Speed-Hamsterrad.

Es umgibt uns ständig irgendein Entertainment, irgendeine Geräuschkulisse, die uns ablenkt, einlullt, abstumpft, vorantreibt. Mediale Reizüberflutung macht uns zu schaffen – auch wenn wir das schon gar nicht mehr bemerken. Wir treiben uns viel zu lange in den sozialen Netzen herum, schauen relativ viel fern, surfen im Netz, lassen uns immer irgendwie berieseln, befriedigen unsere unbewusste Sucht nach Adrenalin und Kortisol.

Das führt dann natürlich dazu, dass wir dafür einerseits unseren Schlaf immer mehr verkürzen bzw. andererseits die eintreffenden Reize nicht mehr verarbeiten können und anfangen unter Schlafstörungen zu leiden. Dann müssen wir Tag für Tag müde, erschöpft und unausgeruht in den neuen Tag starten.

Was uns natürlich anstrengt und nicht erfreut und schlußendlich geben wir irgendwann mal der Arbeit, dem Job die Schuld, wenn wir uns lustlos und frustriert auf den Weg machen. Immer öfter haben wir das Gefühl, dass uns der Arbeitsplatz Zeit stehlen würde, wertvolle Freizeit. Und mit der Zeit sind wir dann immer unmotivierter, unkonzentrierter, gereizt und unwillig, haben Stress mit den Kollegen, dem Chef, den Umständen. Wir haben vergessen, warum wir uns damals für diesen Job beworben haben, welche Vorteile er uns bringt, welche Chancen wir durch ihn haben. Wir hoffen, dass der Arbeitstag bald vorbei ist, damit wir endlich unser Leben leben können. (Blog: Work-Life-Balance)

Wir drängen in die Freizeit, erledigen „noch schnell“ die Einkäufe oder was sonst zu erledigen ist, dann gehen wir „noch schnell“ zum Sport (obwohl wir schon hundemüde und erschöpft sind), treffen „noch schnell“ die Freundin, … usw. usw. Wir hanteln uns von Wochenende zu Wochenende, von Urlaub zu Urlaub – in der Hoffnung, dann die gewünschte Entspannung zu finden. Nur leider funktioniert das meist nicht wie gewünscht. Wir haben den Parasympathikus so lange missachtet, dass er sich komplett zurückgezogen hat. Es braucht viel Zeit, um ihn wieder aktivieren zu können.

Wir werden immer gereizter, nervöser und immer öfter plagen uns kleine Weh-Wehchen. Und wenn wir nicht rechtzeitig gegensteuern gibt unser Körper dann mächtige Signale, dass es ihm reicht.

Hast du dich irgendwo wiedererkannt? Wie sieht dein Tagesablauf, dein Alltag aus?  Falls Dich das Thema triggert, Fragen auftauchen, oder Du Deinen Stresslevel endlich reduzieren willst, unterstütze ich Dich gerne dabei: KONTAKT

Stressbedingte Erkrankungen

Deine Gesundheit ist zerbrechlich. Auch wenn es dir nicht so vorkommt.

In unserer modernen Welt haben wir an fast jedem Tag stressige Situationen, mit denen wir konfrontiert sind. Stress an sich ist aber nicht das Problem, solange immer wieder ausreichend Ruhe- und Erholungsphasen eingebaut werden. Forschungen haben ergeben, dass ein gesunder Organismus rund 100 Minuten braucht, um alle Stresshormone abzubauen und die Stressauswirkungen zu neutralisieren. Statt uns aber einen Ausgleich zu schaffen, packen wir tagtäglich mehr und mehr Kortisol in unseren Körper. Du kannst Dir vorstellen, was passiert, wenn wir körperlich ständig in „Alarmbereitschaft“ sind.

Die gesamten Kraftreserven werden vom Stress aufgebraucht, mit dem Ergebnis, dass andere wichtige Körperfunktionen leiden. Trotz hohem Energieverbrauch läuft die Verdauung auf Sparflamme und der Körper wird nicht optimal mit Nährstoffen versorgt. Unser Körper sucht die Balance, versucht, dich gesund zu erhalten, gleicht aus. Und irgendwann kann er nicht mehr. Dann taucht das erste kleine Wehwehchen auf, dann zwickts mal hier und da, oder du hast regelmäßig Schlafstörungen. Dann hilft dir meist der Gang zum Arzt. Alles wieder wunderbar. Bis zum nächsten gesundheitlichen Problem:

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Dies ist der Beginn eines gefährlichen Teufelskreises, der später zu einem Burnout-Zustand führen kann. Mit dem Stress und deinem Körper verhält es sich so ähnlich, wie mit einem Auto, das du im 1. Gang mit 130 Sachen über die Autobahn jagst. Der Motor wird das nicht aushalten. Dein Körper hält den Stress auf Dauer auch nicht aus, wenn Du nicht rechtzeitig dafür sorgst, das Kortisol wieder abzubauen.

Was kannst Du tun? Sorge für regelmäßige Entspannung, gönne dir Pausen. Achte auf die Zeichen deines Körpers und handle. Eher früher als später.

Falls Dich das Thema triggert, Fragen auftauchen, oder Du Deinen Stresslevel endlich reduzieren willst, unterstütze ich Dich gerne dabei: KONTAKT

 

 

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Stresshormone

Für Stress-Reaktionen wird dem Sympathikus ein so genannter Neurotransmitter zur Verfügung gestellt: das Noradrenalin. Es löst in der Nebenniere die Bildung von Adrenalin aus. Nach etwa 10 Minuten wird ein weiteres Hormon frei: Kortisol.

Adrenalin dient der kurzfristigen Anpassung an eine belastende Situation. Durch Muskelspannung, Atmung, Herzaktion sozusagen die 1. Alarmstufe. Die Signalübertragung erfolgt über Nervenimpulse und somit ist die Reaktion schnell und zielgerichtet.

Bei länger andauernden Gefahren kommt dann Kortisol dazu. Es stellt vor allem die Energie für alle Prozesse zur Verfügung, indem es Blutzucker bereitstellt oder das Immunsystem aktiviert. Die Hormongabe erfolgt ins Blut und die Reaktion läuft langsam an, bleibt dafür aber sehr lang auf hohem Niveau bestehen.

Kortisol ist ein Langzeit-Stress-Hormon und wird nur sehr langsam abgebaut. Viele Menschen leiden unter einem erhöhten Kortisol-Spiegel, wissen aber nicht, wie sich das im Körper bemerkbar macht, welche Auswirkungen er hat und – ganz wichtig – wie sie ihn wieder auf Normalmaß senken können. Prinzipiell sei gesagt: Stresshormone sind natürlicher Teil unseres Stoffwechsels und lebenswichtig. Nur ein ZUVIEL davon führt zu Schäden, ein normaler Spiegel nicht: „Die Dosis macht das Gift.“

Du kannst erkennen, ob dein Kortisol-Spiegel erhöht ist, wenn du als tägliche Grundhaltung ein innere Unruhe verspürst, gereizter bist als sonst, sogar schon leicht aggressiv unterwegs bist, dich regelmäßig Heißhunger-Attacken überfallen oder du keinen klaren Gedanken fassen kannst – so ein bissl vernebelt und diffus bist.

Zuviel Kortisol durch Dauerstress hat zahlreiche Auswirkungen auf dein Wohlbefinden und deine Gesundheit:⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
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* Es setzt Fett frei und wird das nicht verbrannt, dann kann das zu Leberverfettung u/o unnatürlicher Fettverteilung im Körper – meist Bauchfett – führen,⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
* baut Muskeln und Knochen ab, ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
* verringert den Testosteron-Spiegel und senkt die Libido,⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
* führt zu vorzeitigem Altern,⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
* erhöht Blutzucker & Blutdruck,⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
* unterdrückt gute Laune,⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
* sorgt für Heißhunger-Attacken,⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
* unterdrückt das Immunsystem und macht dich anfälliger für Infekte. ⠀

Kortisol ist in seiner Normaldosis im Körper sehr wichtig für unsere biologische Uhr. Es wirkt an unserem Tag-Nacht-Rhythmus mit: Morgens, gegen 8 Uhr, ist sein natürlicher Spiegel am höchsten. Und abends, wenn es dunkel wird, sinkt der Kortisol-Spiegel zugunsten von Melatonin, dem Schlafhormon. Schlaf ist essentiell für die körperliche und die psychische Gesundheit: Zellen werden repariert oder erneuert, im Gehirn werden Nervenzellen neu miteinander vernetzt, das Immunsystem wird gestärkt und vieles mehr. (Stress und Schlaf).⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
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Wenn dein Kortisol-Spiegel durch viel Stress erhöht ist, ist es ganz wichtig, dass du ausreichend schläfst.

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