Lösungsdenken statt Problemwälzen

Eine neue Haltung einnehmen

Meine letzten Texte haben sich mit Optimismus und Akzeptanz beschäftigt. Ich möchte dir eine  weitere wichtige Säule der Resilienz vorstellen: die „Lösungsorientierung“.

Beim Lernen ist eine Funktion unseres Gehirns sehr praktisch: Es bildet nämlich bei jeder Wiederholung immer stärkere Synapsen-Verknüpfungen aus und je öfter wir etwas wiederholen, umso besser können wir es uns merken und anwenden. Zum Beispiel, wenn wir Vokabel lernen. Diese Funktion ist auf der anderen Seite bei Problemen aber auch ganz schön hinderlich. Denn auch hier gilt: Je öfter wir einen Gedanken, eine Handlung, Reaktion oder auch Emotion wiederholen umso stärker verbinden sich unsere Synapsen.

Und weil unser Gehirn immer den schnellsten „Datenweg“ sucht, werden logischerweise die am stärksten „verdrahteten“ Neuronalnetze benutzt. Dann kann es durchaus passieren, dass wir uns in dem immer gleichen „Sud“ bewegen und keinen Ausweg mehr sehen und die Belastungsspirale beginnt sich immer schneller nach unten zu drehen – bis hin zu einer ausgewachsenen Krise oder gar Burnout.

Die Lösungsorientierung kann man,

wie auch Optimismus und Akzeptanz, erlernen.

Das geschieht natürlich nicht über Nacht,

sondern ist ein (lohnender) Prozess,

auf den du dich einlassen musst.

Zuallererst gilt es, ein Bewusstsein dafür zu schaffen, dass man sich auf den immer gleichen (Denk)Pfaden bewegt, und dann darfst du anfangen, neue Synapsenverbindungen herzustellen. Aus dem anfangs kleinen Weg wird mit der Zeit eine schöne, breite Autobahn.

Lösungsorientiertheit ist eine Haltung, die jedoch in unserer Gesellschaft nicht gut verankert ist. Meist geht es nur darum zu kritisieren und zu jammern oder schwarzzusehen, statt die Probleme anzupacken, Missstände zu beseitigen und aktiv nach Lösungen suchen. Und wenn dann tatsächlich eine/r mal eine Idee oder Vision hat, werden sie sehr oft als unrealistisch oder naiv eingestuft oder belächelt, statt sich dafür zu begeistern und auch mal gegen den allgemeinen (Meinungs)Strom zu schwimmen.

Wenn man Lösungsdenken statt Problemwälzen kultiviert, lenkt man den Fokus automatisch auf das, was funktionieren könnte. Es erlaubt uns Prozesse weiterzuentwickeln oder zu verbessern. Wenn wir anfangen, festgefahrene Überzeugungen, Denkmuster und automatisierte Vorgehensweisen zu hinterfragen oder gar zu durchbrechen, dann besteht auch die Möglichkeit andere Optionen und deren Vorteile zu erkennen, statt weiterhin krampfhaft nur nach der absolut perfekten Lösung zu suchen. Optionales und produktives Denken findet bislang unentdeckte Wege verändert Strategien, überwindet nach und nach Hindernisse. So erwecken wir auch unsere eigene Kreativität wieder und entdecken neue Perspektiven. Ungewohnte Situationen brauchen kreatives Denken und mit der wiedergefundenen Kreativität bringst du auch originelle Lösungen hervor.

Die Konzentration auf Lösungen setzt eine Bewusstwerdung in Gang und aktiviert innere Ressourcen und Kräfte, damit wir die erwünschten Ergebnisse, die zum Erreichen von Verbesserungen und Fortschritten notwendig sind, visualisieren können. Wir blicken nach vorne, erkennen das Wesentliche und setzen uns Ziele. Denn ohne Ziele kommt man auch nirgends an.

Zum Abschluss gebe ich dir eine kleine Übung mit auf den Weg. Es geht hier darum, Spielräume für kreatives Denken öffnen und zu deinem Thema möglichst viele unterschiedliche Lösungsmöglichkeiten zu finden:

Überlege dir eine Angelegenheit, die dich gerade beschäftigt oder eine Aufgabe, die du vor dir hast und dann notiere dir:

– Welche Möglichkeiten zur Lösung fallen dir als erstes ein?

– Was könnte sonst noch funktionieren?

– Was hat bei anderen oder in anderen Fällen schon mal funktioniert?

– Was wird wahrscheinlich überhaupt nicht gehen?

– Auf welche Ideen würden andere Menschen kommen?

– Wie würde dein Vorbild das lösen?

– Was wäre eine wirklich verrückte, eine abwegige Lösung?

Lass dich einfach auf dieses Brainstorming ein und schau mal, wohin es dich führt. Viel Spaß.

Immer wenn du glaubst es geht nicht mehr…

Wer kennt sie nicht – die Schreck-Situationen, in denen wir uns hilflos ausgeliefert fühlen, keine Idee haben, wie es weitergehen kann oder soll und wir kurz davor sind,  zu verzweifeln. Da ist Resilienz gefragt. Doch was genau ist das und vor allem: Wie kommt man zu ihr?

Akzeptanz ist eine der 7 Säulen unserer Resilienz. Diese Säulen sind miteinander verwoben und sollten fest und gut miteinander kombiniert sein, damit sie eine starke Kraft für deine persönliche Entwicklung sind. Wenn du damit anfängst, deine Akzeptanz zu stärken, verändert sich auch dein Mind-Set: Du wirst (selbst-)bewusster, lässt dich nicht mehr von deinen Emotionen vereinnahmen oder verlierst deine Klarheit und deinen Fokus.

Was bedeutet also Akzeptanz?

Sehr oft hadern wir mit den Umständen des Lebens und gehen die bevorstehenden oder sich schon zeigenden Veränderungen immer und immer wieder im Geiste durch: Was hätte ich tun können? Anders machen können? Wie kann ich es noch aufhalten? Wieso habe ich es nicht kommen sehen? Und so weiter. Wir fühlen uns ohnmächtig und ausgeliefert.

Ich spreche übrigens hier in diesem Zusammenhang immer von Situationen, die wir aktuell nicht (mehr) beeinflussen können; jener Moment, wo uns bewusst wird, dass wir nichts tun können, was es wieder rückgängig macht. Das heißt nicht, dass wir später keine Lösungen finden werden.

Wir brauchen die Akzeptanz, um uns von der stressigen Situation und Schockstarre lösen zu können. Wir nutzen sie, um wieder in die Ruhe und damit zu einer angemessenen Handlungsplanung zurückkehren zu können und vernünftige Lösungswege anzudenken. Das ist im Stress nicht möglich, weil wir in solchen Ausnahmesituationen nur instinktgesteuert agieren können. Außerdem verlieren wir unter Druck und starken (negativen) Emotionen unsere Leichtigkeit, weil unsere Lebenskraft und -energie messbar schwerer schwingt (Dr. David R. Hawkins – Die Ebenen des Bewusstseins).

Veränderungen sind Teil des Lebens.

Krisen sind überwindbare zeitbegrenzte Phasen.

Unglück, Enttäuschung und Widrigkeiten lassen sich nicht vermeiden oder spurlos beseitigen. Es gilt, sich einer gegebenen Situation zu öffnen und zu integrieren, was dir das Leben bringt, statt zu resignieren und daran zu verzweifeln. Ich nenne das gerne das „innere Schulterzucken“: ist halt jetzt so. Kann ich grad nicht lösen.

Damit meine ich aber nicht, sich Scheuklappen aufzusetzen und sich zu „verschließen“, sondern im Gegenteil in eine neue Offenheit zu gelangen. Diese geistige Offenheit schafft dir mit der Zeit den Weitblick für neue Perspektiven, Lösungen und Strategien. Je mehr du deine mentale und emotionale Kraft nutzt, umso besser kannst du Krisen konstruktiv verarbeiten und ins Leben integrieren. Und umso besser kannst du akzeptieren, was du nicht ändern kannst wie zum Beispiel die Eigenschaften oder Verhaltensweisen von anderen Personen, Aspekte deines Umfelds, die du nicht ändern kannst, das Älterwerden, cholerische Chefs, unangenehme Aufgaben, etc. etc.

Schimpfen und Jammern verbessert die Situation nicht. Suche stattdessen gezielt nach Vorteilen: Welchen Nutzen könntest du haben, wenn du die unangenehme Aufgabe akzeptierst? Gehst du dann gelassener an die Aufgabe heran? Oder male dir aus, wie es noch schlimmer kommen könnte und schon sieht deine jetzige Lage besser aus, was es eventuell einfacher macht, sie zu akzeptieren. Denk daran, dass die Energie der Aufmerksamkeit folgt: Je mehr du etwas ablehnst oder verurteilst, umso (energetisch) größer wird es. Nimm es (für den Moment) an, ändere deine Haltung bzw. Einstellung dazu, bis dir klar wird, ob und was du tun kannst, um es zu verändern.

Was machen resiliente Menschen anders?

Resiliente Menschen geben positiven Emotionen mehr Raum als unangenehmen Gefühlen. Jeder Mensch erlebt Freude und Leid. Entscheidend ist, wie stark die jeweiligen Emotionen wahrgenommen werden. Sie können Veränderungen schneller akzeptieren und sich anpassen, statt lange dagegen anzukämpfen. Ganz besonders gut können sie akzeptieren, dass es nicht immer gleich eine Lösung gibt und sie erkennen, WENN es keine Lösung gibt.

Was kannst du tun?

Erkenne die Chance auf Veränderung im Problem. Nicht jedes Ereignis muss eine Katastrophe sein – es kann auch positive und sinnvolle Konsequenzen nach sich ziehen. Wenn du trainierst, auch im Schlechten etwas Gutes zu sehen, dann säst du den Samen in jenen Nährboden, der dir hilft zu erfahren und darauf zu vertrauen, dass auch unangenehme Dinge sich neu ordnen können.

Diese optimistische, akzeptierende Haltung führt auch zwangsläufig zu mehr Akzeptanz dir selbst gegenüber, für deine Grenzen und deine Unzulänglichkeiten. Positiver Nebeneffekt: Du entwickelst auch mehr Verständnis für deine Mitmenschen.

Natürlich geschieht das nicht über Nacht. Es ist ein Prozess, für den du dich bewusst entscheiden und für den du immer wieder innehalten darfst, um dich und deine Emotionen besser kennen zu lernen. Aber es lohnt sich.

Optimismus

Optimismus ist eine der 7 Säulen unserer Resilienz. Diese Säulen sind miteinander verwoben und sollten gut miteinander kombiniert sein, damit sie eine starke Kraft für deine persönliche Entwicklung sind. Wie vieles im Leben, braucht man nicht alles gleichzeitig angehen, aber man kann beginnen, sich Schritt für Schritt mit den einzelnen Säulen zu beschäftigen und sie stärken.

Nach meiner Ansicht braucht es im ersten Schritt einmal die Stärkung der Säulen: Akzeptanz, Lösungsorientierung und Optimismus. Diese drei sind die Basis deiner Resilienz, denn sie verändern dein Mind-Set, setzen einen anderen Fokus und helfen dabei, dich nicht von deinen Ängsten, deiner Verzweiflung, Wut, etc. vereinnahmen zu lassen oder deine Klarheit zu verlieren. Das hat damit zu tun, dass heftiger Stress uns daran hindert, klare und situationsangemessene Entscheidungen zu treffen. Stichwort Hirnschranke.

Was ist also Optimismus?

Wer eine positive Grundeinstellung mitbringt, kann fordernde Situationen leichter meistern und geht gestärkt(er) aus Krisen hervor. Leichter gesagt als getan, ich weiß. Hier geht es nicht darum, sich alles rosarot zu malen und vor Schwierigkeiten die Augen zu verschließen. Es ist auch definitiv keine Aufforderung eine Krise zu verdrängen oder sich zu überfordern. Es heißt einfach nur, dass du als resilienter Mensch davon ausgehst, dass du schwierige bzw. belastende Zeiten (auch zukünftig) gut meistern wirst. Ein realistischer Optimismus lässt uns an die Möglichkeit eines positiven Ausgangs glauben. Damit schafft er die Basis für ein stabiles, angenehmes Lebensgefühl und bildet so die Grundlage für Konflikt- oder Krisenbewältigung, weil er uns Zuversicht und Hoffnung bringt

Und ja – Optimismus IST erlernbar. Es ist eine Haltung, die du einnehmen und üben kannst, indem du daran glaubst, dass dir das Leben immer mehr Gutes als Schlechtes bringt. Hinterfrage ganz bewusst deine (vielleicht schon veralteten) Gedankenkonstrukte und deine Sicht auf die Welt, deine negativen Glaubenssätze und vor allem dein Selbstbild.

„Achte auf deine Gedanken, denn sie werden deine Worte,

achte auf deine Worte, denn sie werden deine Taten,

achte auf deine Taten, denn sie werden deine Gewohnheiten,

achte auf deine Gewohnheiten, denn sie werden dein Charakter,

Achte auf deinen Charakter, denn er wird dein Schicksal.“

Aus dem Talmud

Diese fünf Schritte stärken deinen Optimismus:

1. Bewusstheit

  • Die Mehrheit unserer Gedanken läuft unbewusst und automatisch ab. Wenn du nicht weißt, welche Gedanken die Auslöser deiner Gefühle sind, kannst du deine Denkweise nicht ändern. Erst wenn du erkennst, dass z.B. deine Unsicherheit von dem Gedanken kommt, dass dich Menschen immer ablehnen, kannst du diesen Glaubenssatz in Frage stellen und dir eine optimistischere Denkweise aneignen.

2. Realität erkennen

  • Du musst dir beweisen, dass deine Gedanken oft nichts mit der Realität zu tun haben, indem du dich an Situationen erinnerst, in denen Menschen gut auf dich reagiert haben.
  • Wenn du solche Situationen findest, dann kannst du erkennen, dass dein Glaubensmuster doch gar nicht so starr ist, wie du glaubst.

3. positive Interpretation

  • Verhindere, dass die Negativ-Spirale nach unten fährt. Unterbrich dein Denkmuster und finde eine neue Sicht.

4. Gedankenkontrolle

  • Lerne, die Gedanken schnell zu erkennen und dann selbst zu bestimmen, was du denken willst. Hier hat sich das Pattern Interrupt von Anthony Robbins bewährt: „Immer, wenn ich auf komische Gedanken komme, dann unterbreche ich sie, zB. mit einem Finger schnipsen und „stop“ bevor sie Tempo aufnehmen können und sich verselbständigen.“
  • So schaffst du dir den nötigen Raum, um neue Denkweisen zu etablieren.

5. neue Gedanken finden

  • Entscheide dich bewusst dafür, einen neuen Gedanken denken zu wollen. Glaubenssätze übernehmen wir von anderen oder leiten sie aus der eigenen Erfahrung ab und sie werden leider selten hinterfragt. Oft sind sie unbewusste Meinungen, Überzeugungen und Einstellungen, die unser Handeln beeinflussen. Und sie können schon längst veraltet und nicht mehr relevant sein.

Wenn du noch Fragen hast oder Du Deine Resilienz stärken willst, unterstütze ich Dich gerne dabei: Kontakt.

Wie basische Ernähung bei Stress helfen kann…  

Stress gilt als bedeutende Ursache für eine chronische Übersäuerung und damit für gesundheitliche Probleme aller Art. Der Grund liegt in der hohen und regelmäßigen Ausschüttung der Stresshormone Adrenalin und Kortisol, die in ihrem Übermaß vom Körper nicht mehr abgebaut werden können, wenn wir nicht dafür sorgen. Ich habe mich – quasi zu Forschungszwecken – für 10 Tage in ein Fastenhotel in Schärding/Inn (unbezahlte Werbung) zurückgezogen, um zu verstehen, wie man mit einer guten Mischung von basischer Ernährung, Entspannung und Selfcare, seine Stressbelastung wieder reduzieren kann.

Die Basen-Fastenkur war für mich wie eine Art Reset-Knopf: Sie kombiniert einerseits basische, kalorienarme Ernährung (positiver Nebeneffekt: es sind ein paar Kilos gepurzelt) als auch Entspannung (verschiedene Wickel, Behandlungen, Bäder, Meditation und eine Kräuterwerkstatt) sowie viel Zeit für Sonnenbäder, Ruhen im Garten oder dem Balkon, Spaziergänge oder Ausflüge in schöne Umgebung und herrliche Natur. 

Unser moderner Lebenswandel und die damit verbundene Reizüberflutung, die Menge an Aufgaben und Verpflichtungen lassen uns wenig Zeit fürs Innehalten. Das schlägt sich auch beim Essen nieder. Meist essen wir nur schnell nebenher, vielleicht sogar gleich vor dem Computer, um unsere Arbeit nicht unterbrechen zu müssen oder wir haben uns angewöhnt, das Essen herunterzuschlingen, weil wir schon den nächsten Punkt auf der To Do Liste vor Augen haben und die Zeit drängt. Abgesehen vom zeitlichen Faktor, essen wir meist auch nicht gerade gesund. Zu viel und regelmäßig Brot, Pizza, Pasta, Wurst, Fleisch oder die Schnellgerichte aus den Werkstätten der Lebensmittelindustrie sind auf Dauer ungesund, „sauer“, nähr- und ballaststoffarm. Und weil wir aus dieser Ernährung nicht genug Energie ziehen können, brauchen wir dann am Nachmittag Kaffee und Süßes als Energie-Kick und übersäuern den Körper noch weiter. Die Folge sind verschiedene Symptome, die du mit der Zeit bekommst. Du erkennst eine mögliche Übersäuerung deines Körpers zum Beispiel an Muskelschmerzen und -krämpfen, allgemeinem Unwohlsein, anhaltender Müdigkeit, Infektanfälligkeit, Kopfschmerzen, Sodbrennen, brüchigen Nägeln, vermehrter Schuppenbildung, Haarausfall, Mundgeruch, unreiner Haut und Cellulitis, chronischen Nervenentzündungen oder auch Gelenksschmerzen. 

Eine hauptsächlich basische, Ernährung ist das Um und Auf fürs Wohlbefinden. Aber auch gründlich kauen, sich Zeit nehmen fürs Essen und für sich selbst und viel Wasser und Kräutertee trinken. Das habe ich in hektischen Zeiten oft sträflich vernachlässigt. In diesen 10 Tagen habe ich wieder gelernt achtsam(er) mit meinem Körper und meinem Wohlbefinden umzugehen. Wenn du dich gesünder und basenreicher ernährst, kannst du dir und deinem Organismus helfen, weil du die Übersäuerung linderst oder sogar ausgleichst. Dabei ist es wichtig, auf ein ausgewogenes Verhältnis von säure- und basenbildenden Lebensmitteln zu achten. Am günstigsten ist eine Aufteilung von 80:20. Also 80% deiner Nahrung sollte basisch sein und nur 20% sauer. Denn ganz ohne sauer geht es nämlich nicht. In unserem Körper gibt es Bereiche, die sauer sein müssen (etwa die Verdauungsorgane) und andere (z.B. das Blut) wiederum müssen, um gut funktionieren zu können, basisch sein. Probleme können dann auftreten, wenn das natürliche Gleichgewicht aus den Fugen gerät, indem wir zu viel Stress haben oder zu viele säurebildende Nahrungsmittel und Getränke zu uns nehmen. Das sind im wesentlichen tierisches Eiweiß (Fleisch, Milchprodukte) und Getreide (Nudeln, Brot), Kaffee, Alkohol und Süßes. Ein Wort noch zum Getreide: prinzipiell gilt es als säurebildend, lässt man es aber ankeimen, so wird es basisch. Durch das Ankeimen** steigt die Bioverfügbarkeit, du bleibst länger satt, die Eiweißaufnahme wird optimiert und die Bekömmlichkeit verbessert sich. Zudem erhöht sich der Gehalt an wertvollen Inhaltsstoffen. Bezugsquellen für gekeimtes Getreide bzw. Produkte aus gekeimten Getreide findest du im Internet. 

Beim Basen-Fasten und auch wenn du anfängst dich vermehrt basisch zu ernähren, kommt es anfänglich zu einer „Entgiftung“ von der Übersäuerung und das kann zu Kopfschmerzen, Mattigkeit und Müdigkeit führen. Hier kann es helfen, wenn du

  • Viel Bewegung an der frischen Luft machst und dabei tief atmest.
  • Waldspaziergänge genießt: Wissenschaftler haben herausgefunden, dass schon nach einer Stunde im Wald Blutdruck, Kortisol und Puls sinken.
  • Viel trinkst (Wasser/Kräutertee), denn Wasser ist ein lebenswichtiger Nährstoff: 
    • Es fördert Nährstoffe zu den Zellen und transportiert Abfallstoffe zu den Nieren
    • Über den Blutkreislauf befördert Wasser Hormone und krankheitsbekämpfende Zellen.
    • Ist notwendig für viele chemische Reaktionen in der Verdauung und im Stoffwechsel.
    • Viel Wasser trägt zur Temperaturkontrolle bei
    • Schützt das Gewebe und schmiert die Gelenke.
    • Es sättigt und füllt.
    • Bringt Erleichterung bei Verstopfung – am besten lauwarm auf nüchternen Magen.
  • einen kleinen Löffel Honig langsam im Mund zergehen lässt
  • immer wieder entspannst und dabei bewusst in dich gehst.

Kräuter sind übrigens wesentliche Bestandteile der basischen Ernährung. Sie verleihen jedem Gericht einen intensiven, natürlichen Geschmack und du kannst Salz einsparen. Außerdem kommt noch ihre Heilkraft zum Tragen. Hier ein paar Beispiele:

  • Basilikum: stärkt die Verdauungsorgane, beruhigt die Nerven, lindert Migräne, hilft bei Entzündungen
  • Thymian: besondere Wirkung auf die Atmungsorgane
  • Kerbel: lindert Kopfweh, hilft bei Gedächtnisstörungen
  • Rosmarin: wirkt anregend bei niedrigem Blutdruck

Als Tee genossen können helfen

  • Ringelblume und Melisse: beim Entschlacken
  • Lavendel: hebt die Laune, entspannt
  • Erdbeerblätter: harntreibend, regen Stoffwechsel an, fördern Gewichtsabnahme
  • Frauenmantel: regt die Darmtätigkeit an.
  • Gänseblümchen: gegen Schwindel, Kopfweh
  • Rosenblüten: wirken beruhigend

Basische Ernährung ist ein guter Weg, um den Körper mit wertvollen Lebensmitteln bei der Stress-Reduktion zu unterstützen und somit unverzichtbarer Teil vom Stress-Management. Ich habe mir auf alle Fälle vorgenommen auch nach der Basen-Fastenkur in Schärding darauf zu achten, dass ich mir vermehrt basische Lebensmittel gönne, mir zum Essen bewusst Zeit nehme, gründlich zu kauen und viel Wasser und Tee zu trinken. Außerdem (wieder) regelmäßig(er) Selfcare und Entspannung zu praktizieren. Und das fühlt sich richtig gut an. 

Zum Abschluß noch ein Rezept für ein basisches Frühstück für 2 Personen: 

Porridge mit Beeren und Banane

4 EL gekeimte Haferflocken

150 ml Mandelmilch

2-max. 3 EL TK Beerenmischung

1 TL Ahornsirup

Halbe Banane

Zubereitung

Haferflocken mit Mandelmilch aufkochen und 10 Minuten köcheln lassen. Topf vom Herd nehmen und Beerenmischung dazu und mit Ahornsirup verfeinern. 

Zum Schluss die halbe Banane untermischen und dann servieren. Gegebenenfalls noch kurz wärmen und dann genießen. Mahlzeit.

*Infos zum Fasten, zur basischen Ernährung und das Rezept sind aus dem „Mein Basenfasten-Büchlein“ des Gesundheitshotels Gugerbauer (www.hotel-gugerbauer.at) – unbezahlte Werbung.

** mehr zum Thema findest du hier: Angekeimtes Getreide in Müsli & Co.: Was steckt dahinter? – Keimster

Stress-Monitoring/Mentoring

Stress betrifft uns alle. Wie wir ihn empfinden und erfahren ist jedoch oft sehr unterschiedlich. Manche Menschen sind dermaßen unter Druck, dass sie schon körperliche Auswirkungen bemerken, andere „brauchen“ den regelmäßigen Stress-Kick, weil sie schon eine Adrenalin- und Kortisolsucht entwickelt haben, die ihnen gar nicht bewusst ist.

Erster Schritt beim Stress-Management ist also zuerst mal eine Standortbestimmung: Wo stehst du in Sachen Stress gerade? Gibt es schon körperliche Veränderungen/Erkrankungen? Wie stabil sind deine Lebenssäulen? Was sind deine Stressquellen?

In weiterer Folge erkunden wir (unter Zuhilfenahme der IMX Persönlichkeits- und Potentialanalyse) folgende Fragen: Verhältst du dich authentisch? Gibt es Bereich, wo du dich verstellst/verbiegst? Kennst du deine Motivation(en)? Was treibt dich an? Was sind deine Talente und lebst du dein Potential? Wie steht es um dein aktuelles Mind-Set?

Stress-Management ist etwas sehr Individuelles. Und weil eben jeder Mensch etwas anderes braucht, habe ich mir drei Pakete bzw. Varianten überlegt, wie ich dich bei deinem Stress-Management bestmöglich unterstützen kann. Die Pakete decken (fast) alle Bedürfnisse von gestressten Menschen ab. Sollte für dich aber nicht das Passende dabei sein, können wir sehr gerne etwas für dich „maßschneidern“ – melde dich dazu einfach unverbindlich bei mir: KONTAKT 

Nun aber zu den Paketen:

„Quick and easy“ (1,5 Monate, 3 Termine) bietet dir schnelle Hilfe in akut stressigen Situationen. Wir suchen Auswege und Lösungen. Du lernst Tools und Übungen kennen, damit du gestärkt und resilient aus der Belastung herauskommst.

„Quarter“ (3 Monate, 6 Termine) startet mit einer IMX-Analyse, in der wir Talente, Verhalten, Motivatoren ansehen. Mit dieses Wissen betrachten wir deine Stressquellen und was du tun kannst, um sie zu „entschärfen“ + alltagstaugliche Tools und Übungen.

„Premium“ (9 Monate, 10 Termine) beinhaltet zusätzlich zur IMX-Analyse  auch eine Human Design Kompakt-Auswertung. Zusammen rundet dies das Wissen über dich ab und du lernst, was du tun kannst, um dein Potential zu nutzen, Stressquellen zu „entschärfen“ + erhältst alltagstaugliche Tools und Übungen.

Die 7 Säulen der Resilienz

Ein wichtiger Aspekt beim Stressmanagement ist neben der Linderung der körperlichen und seelischen Auswirkungen von Stress, auch die Entwicklung von Strategien, um widerstandsfähiger zu werden, also die Resilienz zu erhöhen. Per Definition bezeichnet Resilienz die Fähigkeit, in Lebenskrisen oder nach schweren Schicksalsschlägen wieder auf die Beine zu kommen.

Resilienz ist unser seelisches Immunsystem.

Sie trägt wesentlich dazu bei, dass stressige Situationen jeder Art, vom betroffenen Menschen eher als Herausforderung denn als unüberwindbare Belastung wahrgenommen werden. Sie hilft dabei, von (mitunter traumatischen) Ereignissen nicht überrollt und paralysiert zu werden. Mit einem starken seelischen Immunsystem stehen mehr lösungsorientierte Bewältigungsstrategien zur Verfügung.

Die gute Nachricht: Resilienz kann trainiert werden.

Der Grad deiner inneren Widerstandsfähigkeit variiert und wird von deiner Persönlichkeit und deiner Lebensumwelt beeinflusst. Schon in der Kindheit, im Verlauf deiner Entwicklung, wird sie gefestigt, wenn du in einer liebevollen, fördernden, stärkenden Umgebung groß wirst. So erklärt sich, warum Resilienz nicht bei allen Menschen gleich stark ist.

Die 7 Säulen der Resilienz sind dicht miteinander verwoben und sollten gut miteinander kombiniert sein, damit sie eine starke Kraft für deine persönliche Entwicklung sind. Wie vieles im Leben, kann man nicht alles gleichzeitig angehen, aber man kann beginnen, sich Schritt für Schritt mit den einzelnen Säulen zu beschäftigen und sie stärken.

Nach meiner Ansicht braucht es im ersten Schritt einmal die Stärkung dieser drei Säulen.

Akzeptanz: Ich nenne es gerne auch „das innere Schulterzucken“. Manchmal geschehen Dinge, die wir nicht beeinflussen können. Wir haben keine Möglichkeit einzugreifen, auch wenn wir es noch so gerne möchten – uns sind die Hände gebunden. Hier gilt es, Veränderung(en) als Teil des Lebens zu sehen. Wenn ich es nicht ändern kann, dann kann ich es zumindest akzeptieren, als Herausforderung betrachten und meine Position somit viel realistischer bewerten.

Optimismus: Wer eine positive Grundeinstellung mitbringt, kann fordernde Situationen leichter meistern und geht gestärkt aus Krisen hervor. Leichter gesagt als getan, ich weiß. Hier geht es aber auch nicht darum, sich alles schön zu reden, sondern in schwierigen Lebenslagen auch das kleinste Stückchen an positiven Aspekten auch wahrzunehmen.

Lösungsorientierung: Betrachte Probleme nicht als unüberwindlich. Achte darauf, auch andere Perspektiven einzunehmen. Aus einer anderen „Ecke“ betrachtet, sieht das Problem vielleicht schon viel kleiner aus. Konzentriere dich auf mögliche Lösungen statt im „Jammern“ zu verharren und finde so schneller die passende (Lösungs-)strategie. Sei achtsam für mögliche Wachstumschancen.

Diese drei Säulen sind die Basis deiner Resilienz, denn sie verändern dein Mind-Set, setzen einen anderen Fokus und helfen dabei, dich nicht von deinen Ängsten, deiner Verzweiflung, Wut, etc. vereinnahmen zu lassen und deine Klarheit zu verlieren. Das hat damit zu tun, dass heftiger Stress uns daran hindert, klare und situationsangemessene Entscheidungen zu treffen. Stichwort Hirnschranke.

Wenn dich das Thema Stress interessiert, lege ich dir meine STRESS Blog-Serie ans Herz.

Wenn nun also die oben erwähnten Säulen gut „verankert“ sind, geht es um die nächsten wichtigen Säulen, damit dein „Lebenshaus“ ein wirklich stabiles Fundament erhält.

Selbstwirksamkeit: Im Grunde regt diese Säule an, deine Opferrolle/-haltung zu verlassen. Wer Herausforderungen selbstbewusst angeht, glaubt an sich und übernimmt die Initiative. Baue dir ein positives Selbstbild auf, indem du daran denkst, wie viele schwierige Situationen deines Lebens du aus eigener Kraft gemeistert hast. Du kannst etwas bewegen und bewirken, wenn du dich zum Handeln entschließt.

Achtsamkeit: ein geflügeltes Wort. Aber was heißt es? Ich verstehe darunter, dass du dir Zeit nimmst, um innezuhalten, für dich selbst sorgen, deine Batterien wieder aufzuladen. Es bedeutet auch zu erkennen, wann du deine Belastungsgrenzen erreichst und wahrzunehmen, wenn sich deine Gesundheit verändert und gegenzusteuern. Wer achtsam mit sich umgeht, geht auch achtsam mit seinem Umfeld um.

Zukunft planen: Es braucht den Blick in die Zukunft und Ziele, die man anstrebt, denn das verändert den Blickwinkel: Denn nicht jede (dramatische) Situation wird ewig bestehen bleiben. Die Welt dreht sich weiter, verändert sich – so wie wir auch – und so wird es auch mit dieser Situation sein.

Und last but not least:

Soziale Kontakte: wir sind soziale Wesen und brauchen die Gruppe. Wer Menschen um sich hat, die ihn unterstützen, „auffangen“ und beraten, wird sich schneller erholen als ein Einzelgänger.

Wenn du noch Fragen hast oder Du Deine Resilienz stärken willst, unterstütze ich Dich gerne dabei: Kontakt.

Ich kenne viele Leute, die (fast) jeden Tag frustriert in die Arbeit gehen, aus unterschiedlichsten Gründen ihren Job nicht mögen, die 8 Stunden und mehr regelrecht „absitzen“ um dann endlich „leben“ zu können. Wie ist das bei dir? Kennst du das auch?

In Deutschland z.B. sind 25% der Arbeitnehmer im Job demotiviert, obwohl die Arbeitsbedingungen gut sind. Die Verantwortung für Verbesserung liegt jedoch immer bei jedem einzelnen. Veränderung startet immer bei dir selbst.

Frustration im Job kann viele Gründe haben. Einer kann sein, dass du in deinem Jobumfeld „gegen deine Natur“ lebst und arbeitest oder aber daran, dass du im Grunde deines Herzens etwas ganz anderes tun magst. Beides verursacht Stress, kann man aber verändern. Nicht sofort und in der Sekunde, aber mit der passenden Ausrichtung. Den Job zu wechseln, um neues Glück zu finden macht keinen Sinn, wenn man nur neues „gutes“ Gefühl sucht. Es bringt nur Erfolg, wenn du dich selber kennst. Denn unsere wichtigsten und wesentlichsten Eigenschaften sind Authentizität & Selbsterkenntnis. Soll heißen, du musst deinen Fokus, deine Ausrichtung verändern und dein Potential erwecken.

Ich nutze dafür in meiner Arbeit das IMX-Persönlichkeits- und Potentialanalysetool, denn es liefert mir genau jene Felder, wo ich in meinem Coaching ansetzen kann. Punktgenau. Treffsicher. Dabei beleuchte ich die Bereiche deines Verhaltens [wo verbiegst du dich (noch) und warum?], deiner Motivation, deiner Talente und deines Mind-Sets. All das gibt Aufschluss darüber, wo du dich stresst, weil du gegen dein Potential arbeitest, dir selbst im Weg rumstehst. Was dich in weiterer Folge natürlich frustriert.

Betrachten wir mal das falsche Jobumfeld:
Jeder Mensch hat ein natürliches Verhalten, in dem er sich wohl und sicher fühlt. Meist jedoch wissen wir um unsere natürlichen Fähigkeiten kaum mehr Bescheid, weil sich über die Jahre adaptierte Muster darübergestülpt haben, die uns nicht bewusst sind und uns bremsen, verunsichern und vor allem stressen.
Ein Mensch z.B. der Zeit braucht, um Entscheidungen zu fällen, weil er gerne alle Aspekte einer Situation beleuchten möchte, wird in einem Jobumfeld, dass Geschwindigkeit fordert, kaum in sein volles Potential kommen und permanent unterschätzt oder übersehen.

Auch in Sachen Motivation leben ganz viele Menschen gegen ihre Natur. Kaum jemand macht sich Gedanken darüber, was ihn wirklich motiviert. EIn paar Beispiele:
a) Wenn du deine höchste Motivation Individualismus wäre, dann wirst du dir vermutlich schwer tun, bestimmte Aufgaben auf die (vom ChefIn) vorgegebene, seit 100 Jahren gleiche Art, zu erledigen. Du machst Veränderungsvorschläge, willst dein Ding machen… aber wahrscheinlich eckst du damit an.
b) Ein kreativer Kopf wird in der Buchhaltung höchstwahrscheinlich nicht zufrieden sein.
c) ein ästhetisch motivierter Mitarbeiter braucht eine schöne, harmonische Umgebung und wird in einem „Besenkammerl“ als Büro hochunglücklich und frustriert sein.

Zu guter Letzt solltest du auch wissen, welche Talente dir mitgegeben sind. Was nutzt du unbewusst (wie atmen) in stressigen Situationen zuerst: Empathie? Oder denkst du nur an das Ziel – gehst also strategisch vor? Oder bist du eher der/die praktisch veranlagte und hast die nächsten Schritte, die notwendig sind, klar vor Augen?

Wenn dich das interessiert und es dich anspricht: Mit dem IMX Tool kannst du dich auf Spurensuche begeben und deine natürlichen Veranlagungen und Talente entdecken. Wenn dir klar ist, wie du „tickst“, was du brauchst, wie und warum du dich auf eine bestimmte Art verhältst, dann (er)lebst du plötzlich wieder sehr viel Leichtigkeit. Und du wirst authentischer. Außerdem richtest du deinen Kompass auf andere Gebiete aus, dorthin, wo deine Talente liegen und kannst zum Beispiel beim nächsten Mitarbeitergespräch schon deponieren , dass du an Veränderung in diese Richtung interessiert bist.

Und was, wenn du im Grunde deines Herzens etwas ganz anderes tun willst: .
Manchmal sind wir in einem Job, weil er uns Sicherheit und regelmäßiges Einkommen bietet. Aber eigentlich würden wir gerne etwas ganz anderes tun. Aber alles hinwerfen und „Feuerwehrmann werden“ (Grisu, falls sich wer erinnert) ist finanziell grade einfach nicht möglich. Was also tun, wenn die Verpflichtungen uns vereinnahmen?

Wie kommst du aus dem Feld der Frustration ins Feld der Freude?
Vielleicht kann das, was dich in Wirklichkeit reizt, als Hobby ausgelebt werden? In einem Verein? In einer Gruppe von Gleichgesinnten? Wenn das nicht reicht und du das unbedingt beruflich machen willst und damit Geld verdienen, dann (ACHTUNG: Fokus-Shift!) überlege dir genau, in welchen kleinen Schrittchen du dich an deine wahre Herzensfreude annähern kannst. Mach sowas wie einen Mini-Businessplan: was oder wen braucht es, wieviel Budget ist notwendig? Wer kann mir helfen? etc. etc. – Beschäftige dich jeden Tag ein bisschen mit deinem Traum, glaub daran, dass du dein Ziel erreichen wirst (auch wenn andere den Kopf schütteln), richte dich auf dein Ziel aus, und kümmere dich darum, dass du alles tust, was getan werden muss. Alleine diese Vorfreude wird dich boosten und dir Antrieb geben, wenn die Zeiten wieder mal schwerer sind. Sorg dafür, dass dein Herzensfeuer nicht erlischt, dann bist du richtig unterwegs.

Über Talente, Blinde Flecken und dein Mind-Set

Der 3. Bereich des IMX Persönlichkeits- und Potentialprofils befasst sich mit den tiefsten Schichten deiner Persönlichkeit und macht die Komplexität einer Person sichtbar. Die Talentanalyse zeigt, wie du denkst und Entscheidungen triffst.

Talente und MindSet

TALENTE (blaue Balken)

Wie nimmst du deine äußere Welt wahr? Wie reagierst du darauf? Bist du eher der empathisch oder der praktisch reagierende Typ? Oder bist du systemisch talentiert und hältst deinen Blick immer auf das große Ganze, das Ziel gerichtet?  Was bringst du unter Druck und Stress am Besten zum Einsatz und wo sind deine „blinden Flecken“?

Ein Talent ist die außergewöhnliche Begabung eines Menschen in einem bestimmten Gebiet. Im IMX Profil zeigen wir mathematisch genau, ob du SYSTEMISCH (=ergebnisorientiert, Problemlösung, Projektfokus) und/oder PRAKTISCH (= prakt. Denken, konkret organisieren können) und/oder EMPATHISCH (=selbstbewusst, empathisch, Verständnis für andere, emotionale Kontrolle, Stressbewältigung) bist. Das ist angeboren und ist nicht erlernbar. In jenem Bereich, der als Talent (6+) oder gar MASTER-TALENT (8+) gemessen wird, lieferst du unter Druck Ergebnisse in gleichbleibender Qualität, es geht dir leicht von der Hand, weil du es intuitiv machst.

MINDSET (rote Balken)

Hier geht es um deine innere Welt. Sitzt du am Steuer oder bist du nur Beifahrer? Weißt du wie du von A nach B kommst? Wohin geht deine Reise? Hast Du Ziele, Visionen? Bist du dir deiner Rolle(n) und Bedeutung im Leben bewusst? Wie definierst du dich? Ist dein Selbstwertgefühl/-vertrauen stark (genug) ausgeprägt? Lebst du deine gesamte Leistung? Wenn du dein MindSet nicht in allen Werten und Elementen manifestiert und lebst, dann bringst du dein Potential nicht auf die Straße.

Das wäre doch jammerschade und stresst dich obendrein … also:

Know yourself –> Unlock yourself.

JETZT: Kontakt

Kennst du deine Motivation?

Was turnt dich wirklich an, was begeistert dich, was sorgt eher für Unbehagen, was brauchst du in deinem täglichen Umfeld?

Der 2.Teil des IMX Persönlichkeits- und Potentialprofils zeigt dir im Motivations-Index (in Anlehnung an die wissenschaftlichen Arbeiten von Dr. Spranger und Dr. Allport) jene sieben Grundmotive, die wir Menschen als wichtig empfinden. Wie stark (oder schwach) ausgeprägt sind Wirtschaftlichkeit (WIR), Unabhängigkeit (IND), Wissen/Wahrheit (THE), Altruismus (ALT), Macht/Einfluss (POL), Ordnung/Struktur (REG), Ästhetik/Harmonie (ÄST).

Kennst du deine stärkste Motivation? Was treibt dich jeden Tag an, in oder an die Arbeit zu gehen?

Wenn du zum Beispiel Wirtschaftlichkeit als stärksten Motivator hast, werden dich gutes Gehalt und andere wirtschaftliche Anreize stark triggern. Der ästhetisch motivierte Mensch legt großen Wert auf einen schönen Arbeitsplatz und ein harmonisches Umfeld, wo er ruhig und konzentriert arbeiten kann. Dieser Mensch wird sich auch im Home-Office wohler fühlen, als andere. Individualisten werden für ihre Unabhängigkeit lieber ein geringeres Entgelt akzeptieren, um ihre Freiheit weiterhin leben zu können.

Wer gegen seine „Veranlagungen“ lebt, erfährt dies oft als mühsam und anstrengend. Es lohnt sich daher, genauer auf seine Werte und Motive zu blicken und sie zu verstehen, damit man sie in das persönliche und berufliche Umfeld integrieren kann. Deshalb ist auch die Arbeit an den Motivatoren ein Teil meiner IMX-Stress-Management-Coachings. Auf diese Weise gewinnst du neues Selbstbewusstsein und darfst eine neue Klarheit in dein Leben bringen.

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Verhältst Du Dich authentisch?

Es heißt, dass jene Menschen am erfolgreichsten sind, die sich natürlich verhalten und sich nicht „verbiegen“ (lassen). Wenn es stressig ist und Du unter Druck stehst, reagierst du instinktiv. Je nachdem wie dein natürliches Verhaltensmuster in dir angelegt ist, gehst du auf Rückzug und brauchst Zeit, um zu überlegen, oder Du gehst ins Außen, suchst den Austausch und lässt deinen Emotionen, deinem Frust freien Lauf.

Im entspannten und normalen Alltag passen wir unser Verhalten häufig an unsere Umgebung oder der Erwartungshaltung anderer an. Das haben wir irgendwann mal so „gelernt“ („sei nicht so laut“, „dränge dich nicht so in den Vordergrund“, „sei nicht so aufdringlich“, „Eigenlob stinkt“ und andere regulative Glaubenssätze, die man uns übergestülpt hat…). Unter Stress können wir dieses angepasste Verhalten nicht mehr bewusst steuern, geschweige denn aufrechterhalten. Da gilt nur noch „Kampf oder Flucht“ und wir greifen auf unser ureigenstes, natürliches Verhalten zurück, denn das gibt uns Sicherheit.

Im 1.Teil des IMX Persönlichkeits- und Potentialanalyse-Profils zeigt uns das DISC-Modell (basierend auf den Forschungen von Dr. Marston und Prof. Dr. Geier) die vier Grundmuster unseres natürlichen und adaptiven Verhaltens:

  1. Dezisiv: entschlossen, entscheidungsfreudig, fordernd, wagemutig
  2. Interaktiv: optimistisch, kommunikativ, kontaktfreudig, impulsiv
  3. Stetig: geduldig, beständig, freundlich, änderungsscheu
  4. Umsichtig: systematisch, kritisch, analytisch, gewissenhaft

Im leistungsorientierten (Arbeits-)Alltag fördert bzw. wünscht man sich eher extrovertiertes Verhalten und bewertet Entschlossenheit und Entscheidungsfreude tendenziell höher als Geduld, Freundlichkeit und Beständigkeit. Daher sind viele Menschen bestrebt, sich möglichst tough und durchsetzungsstark zu zeigen, was sich aber – wenn es nur aufgesetzt und eingeübt ist – à la longue auf die persönliche Leistung niederschlägt, dich anstrengt. Leben wir unser natürliches Verhalten, brauchen wir keine Energie dafür aufzuwenden, uns anzupassen oder die Erwartungen anderer zu erfüllen, was auf Dauer einfach nur frustrierend und vor allem stressig ist.

Deshalb gehört zu meinen Stress-Management-Coachings das IMX Tool dazu, weil es als Basis dient, um sich selbst (wieder) besser kennen zu lernen, sich in all seinen Facetten zu akzeptieren und Stolz darauf zu sein. Auf diese Weise gewinnst du neues Selbstbewusstsein und darfst eine neue Leichtigkeit in dein (Arbeits-)Leben bringen.

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